Polizei will Drogenkonsument helfen und wird von 20 Personen attackiert

Ein Polizist und ein Sanitäter sind bei einem Einsatz in Suhl verletzt worden. Etwa 20 Menschen bedrängten die Einsatzkräfte

Als sie den Mann versorgten, bedrängte eine Gruppe von etwa 20 Menschen die Einsatzkräfte.

Ein Polizist und ein Sanitäter sind bei einem Einsatz in Suhl verletzt worden. Dort befand sich laut Polizeibericht ein hilfloser, 26-jähriger Suhler, der offenbar wegen Drogenkonsums völlig orientierungslos war und mehrfach hinfiel. Zwischenzeitlich war ein 32-Jähriger hinzugekommen, welcher vorgab, den Jüngeren zu kennen und sich um diesen kümmern wollte. Dies lehnten die Beamten ab, da der Mann zumindest einer Inaugenscheinnahme durch einen Mediziner bedurfte. So begleitete der 32-Jährige laut schimpfend und gestikulierend die Beamten sowie seinen Bekannten aus dem Markt zum Rettungswagen in der Friedrich-König-Straße.

Im Freien beobachtete eine Gruppe von etwa 20 Personen, welche sich zwischen Waffenmuseum und Lauterbogencenter aufhielt, die Situation. Die Polizisten seien unvermittelt angegriffen worden. Auch üble Beleidigungen und Drohungen seien ausgesprochen worden.

Durch die Schläge und Tritte erlitten ein Beamter sowie ein Rettungssanitäter leichte Verletzungen (Prellungen und Hautabschürfungen), einem Beamten wurde das Hemd der Uniform zerrissen.

Erst als weitere Polizisten eintrafen, seien die Männer geflüchtet. Er kam in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft am frühen Abend wieder auf freien Fuß. Die Polizisten brachten den 26-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus und nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet unter der Telefonnummer 03681 369-224 um Zeugenhinweise.

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