Katarina Barley wird neue Familienministerin

Die SPD-Politiker Manuela Schwesig und Erwin Sellering bei einen Treffen des SPD-Landesvorstandes und-Parteirats

Diese Diagnose erfordere umgehend eine massive Therapie. Barley sei die geeignete Persönlichkeit, um dieses Amt zu übernehmen.

Die bisherige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley wird neue Bundesfamilienministerin und damit Nachfolgerin von Manuela Schwesig (SPD), die als Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern nach Schwerin wechseln soll. "Eine ausgezeichnete Wahl", widerspricht Schulz dem Eindruck, Barley sei degradiert worden. 2008 holte Sellering sie als Sozial- und Gesundheitsministerin ins Landeskabinett. Er scheitert, verliert allerdings auch sein Berliner Ministeramt wegen eines unionsinternen Streits über seine Wahlkampfmethoden.

Nach Agentur-Berichten wird Heil zunächst bis zum außerordentlichen Parteitag im November als Generalsekretär tätig sein.

Mir persönlich war immer sehr wichtig, für mehr Respekt vor ostdeutschen Lebensleistungen einzutreten. SPD-Chef Martin Schulz wollte noch am Vormittag in Berlin eine Erklärung abgeben. "Manchmal werden wir auch strenger rangenommen", sagte er am Dienstagabend während der traditionellen SPD-Spargelfahrt an Bord der "MS Havelqueen". Schulz würdigte Sellering als "außergewöhnlichen Politiker" und "außergewöhnlichen Menschen".

Der Niedersachse Heil folgt Katarina Barley, die neue Bundesfamilienministerin werden soll. Er habe sie auch bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als neue Familienministerin vorgeschlagen.

Manuela Schwesig hat an Einfluss und Statur gewonnen in ihrem Amt als Familienministerin, auch an Professionalität. Sie stehe als Nachfolgerin bereit, sagte sie am Dienstag in Schwerin. Eigentlich hatte Schulz am Montagabend feiern wollen, doch verabschiedete er sich beim Fest der SPD-Parteizeitung "Vorwärts" schnell, telefonierte mit Sellering. Sofern ein Sonderparteitag der Kandidatur Schwesigs Kandidatur zustimmt, könnte die 43-jährige Anfang Juli vom Landtag ins Amt gewählt werden. Nun ergibt sich aus der tragischen Entwicklung um Erwin Sellering die Chance, mit Barleys Wechsel ins Ministeramt die Parteizentrale neu aufzustellen.

Und das Land, das sie künftig regieren soll, ist ihr vertraut, auch wenn sie im brandenburgischen Frankfurt (Oder) geboren und aufgewachsen ist. Zuvor war der aus Westdeutschland gekommene Sozialdemokrat dort Sozial- und Justizminister. Ihr Posten wiederum wird von Hubertus Heil gefüllt. Sellering war als Landesvater beliebt und hätte im hohen Norden sicherlich auch im Bundestagswahlkampf gute Stimmung für die SPD machen können.

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