Vettel startet in Monaco von 2 - Hamilton 13

Lewis Hamilton

Runde. Danach schleuste die Taktik des Ferrari-Teams Vettel auf Platz eins.

Für Vettel war es der 45. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, für Ferrari der erste Doppelerfolg seit Hockenheim 2010. In Monaco hat Räikkönen 2005 gewonnen. Dem nun schon auf 25 Punkte distanzierten WM-Zweiten Hamilton wäre es sicher recht, könnte er mit ein paar Spitzen einen Keil ins Ferrari-Lager treiben. Runde. Dritter wurde Daniel Ricciardo im Red Bull. "Das macht Rennfahren für mich so speziell", sagte der Formel-1-Spitzenreiter, nachdem er Ferrari den ersten Sieg beim Klassiker in Monte Carlo seit Michael Schumachers Triumph vor 16 Jahren geschenkt hatte.

Monaco macht Helden. Das Rennen zeigt aber auch manchem Fahrer seine Grenzen auf. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht.

Lewis Hamilton verbesserte sich nach dem verpatzten Qualifying vom 13. noch auf den siebenten Rang. Bottas dahinter konnte den Speed der Ferraris nicht halten. Der von den Fans wohl noch immer am meisten verehrte Formel-1-Pilot hatte sich am Samstag seine erste Pole Position seit neun Jahren erkämpft, die Sympathien flogen ihm zu. Der ehemalige DTM-Champion, der wegen eines Unfalls bei einem Jux-Rennen im Januar mit Verspätung in die Saison gestartet war, gab aber schnell Entwarnung und stieg aus seinem Auto aus. "Ich habe mit den alten Reifen wirklich alles gegeben, das war der Schlüsselmoment". "Nein, das möchte ich nicht", hatte der Deutsche noch vor dem Rennen schroff auf eine entsprechende Frage geantwortet. "Wir konnten nicht viel planen". In Sachen Markenwertung spielt es keine Rolle, wer vor dem anderen ins Ziel kommt.

Die versteinerte Miene des Finnen, der auch sonst nicht für emotionale Ausbrüche berühmt ist, bei der Siegerehrung war der perfekte Kontrast zum strahlenden Sonnenschein über Monte Carlo und zum Siegerlächeln von Vettel. Aber Räikkönen konnte seine Enttäuschung nicht verbergen: "Zweiter, was soll ich sagen, das ist nicht das, was ich mir vor dem Rennen erwartet hätte". "Es ist ein zweiter Platz, doch in meiner Rechnung zählt er nicht viel". "Ich hätte mir heute sicher mehr gewünscht", meinte der Routinier.

"Ich habe die ganze Nacht geträumt, wie ich an Kimi am Start vorbeikomme, doch dann hatte er einen guten und ich einen normalen Start, und von da an musste ich einfach nur geduldig sein", sagte Vettel. Der Red Bull hat in der Schwimmbad Section beinahe einen Spin! Durch den sogenannten "Overcut" zog Ricciardo an Bottas und an seinem Teamkollegen Verstappen vorbei, der früher die Reifen wechseln ließ und nachher im Cockpit fluchte. Man hörte singende Teamverantwortliche bei der Hymne, die inbrünstig "Fratelli d'Italia, l'Italia s'è desta." intonierten, und man sah einen glücklichen Vettel, der sich ebenso über den Anblick wie über den Erfolg freute. "Soweit bin ich ok, im Auto habe ich nichts mitbekommen, bis ich mich überschlagen hab", sagte Wehrlein nach dem Rennen und griff Jenson Button scharf an: "Es war völlig unnötig, so eine Aktion zu starten".

Nach dem Führungswechsel fuhr der WM-Leader bis zur Safety-Car-Phase einen Vorsprung von über zwölf Sekunden auf Räikkönen heraus. "Ja, ich spüre was". "Sie tun alles dafür, um sicherzustellen, dass Sebastian das Beste aus allen Wochenenden bekommt". "Es ist ziemlich ärgerlich".

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