Traumfinale perfekt: Alexander Zverev fordert Roger Federer

Auf Titelkurs Roger Federer

In Halle war Federer im Halbfinal gescheitert, an Alexander Zverev, in drei Sätzen. Auf das Finale gegen sein Idol Federer freut sich die deutsche Nummer eins nun ganz besonders. Federer hatte sich bei den Gerry Weber Open zuvor gegen den Russen Karen Chatschanow mit 6:4, 7:6,7:5 durchgesetzt.

Vor einem Jahr war Federer, damals am Knie verletzt, Zverev in Halle im Halbfinale unterlegen gewesen.

Wenn es noch einen Beleg dafür gebraucht hat, dass Federer für sein Saisonhighlight gerüstet ist, dann lieferte der Schweizer diesen gegen Zverev ab. "Ihm gehört die Zukunft", sagte der Schweizer, nachdem er Zverevs Traum vom Heimsieg in Halle in der Gegenwart auf brutale Art zerstört hatte. In Halle überzeugte er sowohl spielerisch wie bei seinem klaren Erfolg gegen Philipp Kohlschreiber, als auch kämpferisch bei den Dreisatzsiegen gegen Roberto Bautista Agut aus Spanien und Richard Gasquet aus Frankreich. Es war der 92. Titel insgesamt in Federers Karriere und der vierte Turniersieg im laufenden Jahr. "Er ist ein netter Bub", sagte er unter dem Lachen der Zuschauer. Zverev wehrt sich noch einmal nach Kräften, bringt den Return, doch den Volley-Konter von Federer erreicht er nicht mehr. Nur 52 Minuten dauerte das Finale.

Zverev wackelte kurz, ließ einmal sogar den Schläger über den Platz fliegen, kämpfte sich dann aber zurück in die Partie. "Mir ist heute alles geglückt", sagte Federer, "das war bei weitem mein bestes Spiel bei diesem Turnier". Denn zusammen mit seinem Bruder Mischa steht er auch noch im Doppel-Finale gegen das an Nummer eins gesetzte Duo Lukasz Kubot und Marcelo Melo.

Zverev verpasst durch die Niederlage die Rückkehr in die Top 10 der Weltrangliste. "Come on" motivierte er sich, als er beim Stand von 30:40 die Chance auf sein erstes Break sah, aber Federer gab sich keine Blöße.

Federer hat nach seinem wundersamen Saisonstart, als er die Australian Open und Turniere in Miami und Indian Wells gewann, die Sandplatzsaison bewusst ausgelassen.

Und es stand Zverev eben nicht mehr der Federer vom Vorjahr gegenüber. Zverev bekam in der Folge aufmunternden Applaus, Federer blieb öfter im Netz hängen, musste mehr Meter machen, aber am Ende stand das zweite Break: 0:3 lag Zverev nach zehn Minuten zurück, und es wurde nicht besser.

Federer beglich sie eindrucksvoll: Noch ist er die große Autorität in Halle. Darauf angesprochen, hatte Zverev allerdings auch selbst hellsichtig erklärt: "Das macht erst Sinn, wenn Roger aufgehört hat". "Wenn Roger in Wimbledon auch so spielt, dann ist er der große Favorit".

Den zweiten Satz konnte Zverev ein wenig ausgeglichener gestalten.

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