Keine echten Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen

Die zweite Runde der Brexit-Gespräche blieb ohne konkrete Ergebnisse

Die beiden Chefunterhändler David Davis und Michel Barnier bei ihrer Medienkonferenz. Erst wenn sie gelöst sind, will die EU über ein Handelsabkommen mit Großbritannien verhandeln.

Vor allem bei den künftigen Rechten britischer und EU-Bürger im jeweils anderen Hoheitsgebiet sei es bei "grundsätzlichen Meinungsunterschieden" geblieben, sagte Barnier am Donnerstag in Brüssel. Außerdem ging es um die finanziellen Verpflichtungen der Briten nach über 40 Jahren EU-Mitgliedschaft. Barnier stellte erneut klar, dass Verhandlungen über einen zukünftigen Freihandelsvertrag erst beginnen könnten, wenn diese Fragen geklärt sein würden. "Das bedeutet, dass man auch die Finanzverpflichtungen regeln muss", sagte Barnier.

David Davis seinerseits spielte die Differenzen herunter, schlug einen positiveren Ton an und mahnte, man solle nicht von jeder der bevorstehenden Verhandlungsrunden gleich substanzielle Fortschritte erwarten.

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der EU und Großbritannien zum Brexit ist durch.

Seit Montag liefen in Brüssel auf Expertenebene Gespräche über die umstrittenen Details des britischen EU-Austritts. Im Juni hatten sich beide Seiten zu ersten Gesprächen über den Rahmen der Brexit-Verhandlungen getroffen. Am Ende soll ein Austrittsabkommen stehen.

Die nächste inhaltliche Gesprächsrunde ist für Ende August geplant.

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