Trump: Nordkorea würde Angriff auf Guam bereuen

US-Präsident Donald Trump beharrt auf seiner „Feuer und Wut“-Drohung

Nordkorea hatte am Donnerstag gedroht, mit seinen Raketen das Gebiet um Guam attackieren zu können. Seine Worte seien sehr leicht zu verstehen. Auf der von 160'000 Menschen bewohnten US-Pazifikinsel befindet sich ein strategisch wichtiger Stützpunkt des amerikanischen Militärs. Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke, hieß es aus dem Weißen Haus. Seine UN-Botschafterin Nikki Haley findet, dass die Vereinigten Staaten genug geredet hätten und Senator Lindsey Graham sagt, dass eine militärische Auseinandersetzung mit Nordkorea nun vielleicht "unvermeidbar" sei.

Trump fügte allerdings auch hinzu, die USA müssten Verhandlungen jederzeit erwägen.

Die Militärführung in Pjöngjang - die zuvor angekündigt hatte, vier Mittelstreckenraketen vom Typ Hwasong-12 vor der Küste Guams ins Meer stürzen zu lassen, sollten die USA ihre "provokativen "Handlungen nicht einstellen - zeigte sich unbeeindruckt: "Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht möglich, nur mit absoluter Stärke ist ihm beizukommen", hieß es laut Staatsagentur KCNA in einer Stellungnahme der Streitkräfte".

Angesichts der gegenseitigen Drohungen zwischen Nordkorea und den USA hat die EU ein Sondertreffen zur Krise auf der koreanischen Halbinsel einberufen. "Wir werden sehen, was passiert". Trump schloss sich am Mittwoch der Verteidigungsminister James Mattis mit einer siegessicheren Erklärung an. Zwar versuche das US-Außenministerium alles, um der Bedrohung mit diplomatischen Mitteln Herr zu werden. "Die Tragödie des Kriegs ist allgemein bekannt, und wir brauchen keine weitere Beschreibung über die Tatsache hinaus, dass dies katastrophal wäre", sagte Mattis.

Der Pfarrer stammt aus Südkorea und war nach Angaben von Unterstützern während einer humanitären Aktion in Nordkorea verhaftet worden. "Die großen Führer, die ich kenne, sprechen keine Drohungen aus, solange sie nicht bereit zum Handeln sind", sagte der Republikaner dem US-Radiosender KTAR. Möglicherweise hat sie sich auf Deutschland bezogen. "Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort". Ihnen wird mit Feuer und Wut begegnet werden, wie es die Welt niemals zuvor gesehen hat. Das sogenannte Politische und Sicherheitspolitische Komitee (PSK) hätte regulär eigentlich erst am 31. August wieder zusammenkommen sollen.

China würde sich im Fall eines Erstschlages seines Verbündeten Nordkorea gegen die USA wahrscheinlich neutral verhalten. "Ein weiteres Säbelrasseln wird uns hier sicher nicht weiterhelfen", sagte der Sprecher von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), Martin Schäfer, in Berlin.

Der Konflikt spitzt sich seit Monaten zu.

Nordkorea hatte trotz Verboten des UN-Sicherheitsrats und Warnungen aus dem Ausland am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10.000 Kilometern.

Nach einem erfolgreichen Raketentest Nordkoreas am vergangenen Wochenende hat der UN-Sicherheitsrat verschärfte Sanktionen gegen den Urheber beschlossen.

Die Börsen in aller Welt reagierten auf die Kriegsgefahr mit Abschlägen.

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