Kim lobt Militär für Einsatzplan gegen Guam

Nordkorea Propaganda

Sollte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un "irgendetwas mit Guam machen", werde er das "bereuen, und zwar schnell", sagte Trump daraufhin am Freitag auf seinem Golfplatz in Bedminster. Bevor er eine Entscheidung treffe, werde er aber die Handlungen der USA noch etwas länger beobachten. Allerdings solle die nordkoreanische Armee jederzeit einsatzbereit sein.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow musste gestern einräumen, dass das Risiko eines Militärkonflikts zwischen den USA und Nordkorea "sehr groß" sei. "Wenn sie die Vereinigten Staaten unter Beschuss nehmen, könnte sich dies sehr schnell zu einem Krieg zuspitzen", sagte er am Montag vor Journalisten.

Kim verlangte laut KCNA von den USA ein sofortiges Ende der "arroganten Provokationen" und "einseitigen Forderungen". Trump und der japanische Premier Shinzo Abe vereinbarten unterdessen in einem Telefonat eine enge Kooperation, um koreanische Raketenangriffe auf Guam zu verhindern.

Die USA spürten bereits "den Strick um den Hals" durch ihren eigenen "rücksichtslosen militärischen "Lärm", wie KCNA berichtete".

Seoul wolle einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel "um jeden Preis verhindern", sagte Südkorea Präsident Moon Jae In am Dienstag. Schliesslich hätten die USA ein gewaltiges nukleares Arsenal rund um Korea aufgestellt. Neben einer Darstellung der Kunsttruppe und einer Begutachtung frisch gefangener Fische in der Kantine stand ein Punkt auf dem Programm, der derzeit die Welt bewegt: die Pläne Nordkoreas, eine Raketensalve auf die Gewässer um die amerikanische Pazifik-Insel Guam abzufeuern, die ein wichtiger Militärstützpunkt der USA ist. Das Weiße Haus teilte am Samstag mit, US-Armeeeinheiten stünden "bereit", Guam zu verteidigen. Das bedeutet in etwa so viel wie: "Dann geht es los".

Die USA sind nach den Worten von Donald Trumps Sicherheitsberater H.R. McMaster militärisch für eine Aktion gegen Nordkorea gerüstet, sollte das notwendig werden.

Die EU-Staaten wollen ihre diplomatischen Bemühungen für eine friedliche Beilegung der Nordkorea-Krise verstärken. Wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am späten Montagabend nach einem Sondertreffen der zuständigen EU-Botschafter mitteilte, soll dazu verstärkt die Diskussion mit den früheren Teilnehmern der 2009 abgebrochenen Sechs-Parteien-Gespräche gesucht werden.

Das Säbelrasseln im Nordkorea-Konflikt wird lauter. Sollte die Rakete Richtung auf Guam nehmen, "werden wir sie außer Gefecht setzen". Zuvor hatte Trump offen wie noch kein US-Präsident vor ihm Nordkorea militärisch gedroht. Sie forderte lediglich allgemein eine Deeskalation der Spannungen.

Der stalinistischen Führung Nordkoreas drohte Mogherini hingegen weitere Sanktionen an.

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