Salzreich essen erhöht Herzschwäche- Risiko massiv

Weißes Gold: Zu viel Salz erhöht einer Studie zufolge auch jedoch das Risiko für Herzinsuffizienz. Hoher Salzkonsum ist eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck und ein bekannter Risikofaktor für Schlaganfall und Koronare Herzkrankheit (KHK). Im nächsten Fünftel mit einem Salzkonsum von 8,8 bis 10,9 Gramm war das Risiko bereits um 45 Prozent erhöht. Auf dem ESC haben finnische Forscher nun Studiendaten präsentiert, die eine Verbindung von Salz und Herzinsuffizienz herstellen. Pekka Jousilahti vom National Institute for Health and Welfare, Helsinki, Finnland mit seinem Team. In der aktuellen Studie ist das finnische Forscherteam um Prof.

Die "North Karelia Salt Study" und die "FINRISK Study" haben in den Jahren zwischen 1979 und 2002 bei 4.630 Finnen im Alter von 25 bis 64 Jahren den Salzkonsum durch die Untersuchung von 24-Stunden-Urinproben bestimmt. So waren "die Forscher nicht auf die Eigenangaben der Probanden angewiesen", erläutert die DGK. Die Wissenschaftler untersuchten die aufgenommene Salzmenge und erhoben Gewicht, Größe sowie Blutdruck.

Im Beobachtungszeitraum von zwölf Jahren entwickelten 121 der 4.630 Studienteilnehmer eine Herzschwäche.

Die skandinavische Erhebung, die beim Europäischen Kardiologiekongress (ESC) in Barcelona vorgestellt wurde, fand heraus, dass salzreiche Ernährung das Risiko an Herzinsuffizienz zu erkranken, massiv erhöht.

Bei der Auswertung möglicher Zusammenhänge zwischen dem Salzkonsum und der Wahrscheinlichkeit einer Herzschwäche wurde deutlich, dass "Personen, die mehr als 13,7 Gramm Salz pro Tag konsumierten, ein zweimal höheres Risiko (hatten), eine Herzschwäche zu entwickeln, als jene Gruppe, die am wenigsten Salz konsumierte"(unter 6,8 Gramm), berichtet die DGK. Die WHO empfiehlt einen maximalen Salzkonsum von fünf Gramm pro Tag und definiert einen physiologischen Tagesbedarf von zwei bis drei Gramm. Andrea Podczeck-Schweighofer, Präsidentin der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft, für mehr Bewusstseinsbildung in Bezug auf gesunden Lebensmittelkonsum ein. Einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zufolge nehmen Männer in Deutschland im Schnitt täglich 10 Gramm Salz und Frauen 8,4 Gramm zu sich.

Achtzig Prozent des Salzes stammen laut der deutschen Verbraucherzentrale aus verarbeiteten Lebensmitteln. Hauptquellen sind Brot und Brötchen (27 bis 28 Prozent der Salzzufuhr), Fleisch- und Wurstwaren (15 bis 21 Prozent), Milchprodukte und Käse (10 bis 11 Prozent). Häufig enthalten auch Fertiggerichte und Instantsuppen sehr viel Salz, ebenso salziges Knabbergebäck. So müsste auf vielen Ebenen ein Umdenken stattfinden, um insgesamt die Salzaufnahme deutschlandweit deutlich zu reduzieren und damit die gesundheitlichen Folgen des hohen Salzkonsums zu minimieren.

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