Air Berlin: Wöhrl und Ryanair springen ab

Hans Rudolf W

Berlin Hans Rudolf Wöhrl wollte Air Berlin eigentlich im Ganzen übernehmen.

Die Tourismuswirtschaft gibt der Politik eine Mitschuld an der Pleite von Air Berlin. Denn nun lichten sich im Bieterrennen um Air Berlin die Reihen. Da Intro frei von den Verpflichtungen zur Vertraulichkeit bleiben müsse, um mit weiteren Partnern verhandeln zu können, "verzichtete man zunächst auf den Zugang zum Datenraum", wie es weiter hiess. Wöhrl hatte vor gut zehn Jahre die Airlines DBA und LTU gekauft und später für einen höheren Preis an Air Berlin abgestoßen. In diesem "abgekarteten Spiel" werde Ryanair nicht mitbieten, sagte Unternehmenschef Michael O'Leary am Mittwochabend in Berlin. Es handle sich um ein "offensichtliches Komplott" von Regierung, Lufthansa und Air Berlin. Die Flüge sollen demnach unter deren Namen und deren Flugnummer abgefertigt werden - allenfalls mit dem Zusatz "Operated by Air Berlin". Zu den weiteren Interessenten zählen die britische Easyjet und der deutsche Ferienflieger Condor.

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann dürfte es bereits geahnt haben.

Air Berlin muss aufs Tempo drücken, da die finanziellen Mittel begrenzt sind.

Der Marktanteil der deutschen Unternehmen am steigenden Passagieraufkommen sinke. Die Branche fordert eine Abschaffung.

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