Nordkoreas Raketentest sorgt für weltweiten Aufschrei

Nordkorea schießt erneut Rakete Richtung Japan

Die Rakete am Dienstag legte nach südkoreanischen Angaben auf dem Weg über Japan eine Strecke von 2700 Kilometern zurück, bevor sie in den Pazifischen Ozean niederging.

Vorbereiten auf den Ernstfall: Vom Zerstörer USS John Paul Jones aus hat die US Navy mit dieser Abfangrakete eine Mittelstreckenrakete im Flug abgefangen.

Unterdessen warnte die Expertin des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri, Shannon Kile, Nordkorea nehme mit den Raketentests ein unkalkulierbares Risiko in Kauf.

Die nordkoreanischen Raketentests reißen nicht ab. Der jüngste Abschuss sei nur der erste militärische Schritt, um den Pazifik-Vorposten der USA auf der Insel Guam einzudämmen, hieß es am Mittwoch in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Besonders sorgenvoll dürfte das nordkoreanische Regime unter Machthaber Kim Jong Un dabei auf China blicken. Weitere Schritte seien dazu notwendig.

Bereits zuvor hatte das Land damit gedroht, vier Raketen vor der US-Pazifikinsel Guam niedergehen zu lassen. Dort unterhalten die USA einen wichtigen Stützpunkt ihres Militärs.

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den neuen Raketentest Nordkoreas in einer Sondersitzung einstimmig als "empörend" verurteilt. Wegen Verstössen bestehen bereits seit 2006 Sanktionen. Sie wurden gerade erst verschärft.

Japan und Südkorea hatten sich für eine strengere Resolution ausgesprochen, um Pjöngjang zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zu bewegen.

Südkorea und Japan erklärten, den Druck auf die Führung in Pjöngjang auf "ein extremes Maß" steigern zu wollen. Die USA hätten mit Nordkorea verhandelt und über ein Vierteljahrhundert Unsummen an das Land gezahlt. Zusätzliche einseitige Strafmaßnahmen müssten ausgeschlossen werden.

"Wir sollten mit unseren Partnern darauf hinwirken, dass nach der letzten Sanktionsverschärfung auch der Ölsektor Nordkoreas sanktioniert wird und nordkoreanische Arbeitskräfte nicht mehr im Ausland tätig sein dürfen", erklärte Hardt. Außenminister Sigmar Gabriel begrüßte die Initiative. Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats riefen Pjöngjang auf, weitere Tests zu unterlassen und im Einklang mit früheren UN-Resolutionen sein Atomprogramm einzustellen. Erst am Dienstagmorgen örtlicher Zeit schoss das Regime in Pjöngjang eine Rakete über das benachbarte Japan hinweg. Eine militärische Lösung könne es aber nicht geben. Stattdessen hat er eine Rakete in den Pazifik geschickt, um zu beweisen, wie groß die Reichweite seiner Mittelstreckenraketen ist. US-Präsident Trump reagierte damals heftig und drohte seinerseits ganz im Stil seines Gegners mit "Feuer und Zorn", mit einer Antwort, wie sie die Welt noch nicht gesehen habe.

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