Gefährliche Keime in Puten- und Hähnchenfleisch festgestellt

Hähnchenkeulen | Bild

Problematisch sind diese Keime nach Angaben des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung, weil sie Enzyme namens ESBL (Extended-Spektrum Beta-Laktamasen) produzieren. Diese Mittel sind eigentlich für Menschen gedacht, bei denen herkömmliche Antibiotika aufgrund von Resistenzen nicht mehr wirken. Um sie zu senken sei es entscheidend, deutlich weniger Antibiotika in der Tiermast einzusetzen - und die Hygiene in Schlachthöfen zu verbessern. Wie das deutsche Agrarministerium auf eine Frage der Grünen antwortete, wurden im vergangenen Jahr bei 208 von 418 Hühnchen-Proben ESBL-Keime nachgewiesen - also bei fast der Hälfte (49,7 Prozent). Der Einsatz von zu vielen Medikamenten bei der Aufzucht von Schlachttieren steht schon seit Jahren in der Kritik. Sie überleben und vermehren sich weiter.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium betonte am Mittwoch, dass sich die Gesamtmenge der an Tierärzte abgegebenen Antibiotika zwischen 2011 und 2016 halbiert habe.

"Insbesondere die Anwendung sogenannter Reserveantibiotika muss restriktiver werden", sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

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