20-jähriger Wachsoldat in Wien von einem Kollegen erschossen

In Wien ist am Montag ein 20-jähriger Wachsoldat von einem Kollegen erschossen

Ob der Schuss aus Versehen oder absichtlich abgegeben wurde, muss noch geklärt werden. Er befand sich im vorderen Teil des Containers und war bei dem Vorfall nicht anwesend.

Der junge Mann wurde durch das Projektil so schwer verletzt, dass er in Folge an seinen Verletzungen verstarb, wie Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium mitteilte. Die sofort verständigte Rettung konnte das Leben des Rekruten nicht mehr retten.

Der 20-jährige Wiener und sein 22-jähriger Kamerad dürften nach bisherigen Erkenntnissen nicht zerstritten gewesen sein. Dabei traf der 22-Jährige den 20-Jährigen mit dem Sturmgewehr 77. Das heißt, das Magazin mit der Munition ist zwar angesteckt, doch sollte abgedrückt werden, löst sich kein Schuss. Eines stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest: Der Schuss aus der Standardwaffe des Bundesheeres, einem StG 77, kann sich nicht zufällig gelöst haben. Erst im März wurde von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) ein neues Modell präsentiert. In einem Magazin sind 30 Patronen. Heeressprecher Bauer bestätigte der APA: "Beide waren in Horn in der gleichen Kompanie". "Mein Mitgefühl gilt den Eltern und den Angehörigen", sagte Doskozil. Beim Bundesheer herrsche "große Trauer und Bestürzung". Kurz nach dem tödlichen Ereignis war auch schon das Landeskriminalamt mit mehreren Polizeibeamten vor Ort, um ebenfalls ihre Ermittlungen aufzunehmen. Vor allem der Ausbildner des 22-jährigen Schützen zeigte sich betroffen. Er beobachtete nur, wie der 22-jährige Wachkommandant-Stellvertreter in den Ruheraum ging, danach fiel der Schuss. Dabei wurde er auch im Umgang mit der Waffe angelernt. Für die Schussabgabe bei einem StG 77 sei laut Doskozil "viel Zutun" notwendig. Der 20-Jährige, der von dem Schuss des Salzburgers tödlich getroffen wurde, erhielt eine vierwöchige Basisausbildung und wurde dann drei Wochen zum Wachsoldaten ausgebildet, sagte Bauer.

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