Spielberg-Firma legt für Apple Serie aus den 80ern neu auf

Original-Titel der Serie aus den 80ern

Angedacht seien bis zu zehn neue Serien, die von der Qualität her an die Serien von HBO oder Netflix heranreichen sollen. Demnach wird Regielegende Steven Spielberg ein Reboot seiner 80er-Jahre-Sci-Fi-Serie "Amazing Stories" (in Deutschland: "Unglaubliche Geschichten") drehen. Das berichtet das "Wall Street Journal". Der Etat, der dem 70-jährigen Spielberg zur Verfügung steht, soll die zwar nicht unglaubliche, aber immerhin üppige Summe von fünf Millionen Dollar je Folge umfassen.

Die Zusammenarbeit zwischen Steven Spielberg und Apple unterstreicht die Ambitionen des Megakonzerns, im Serien-Bereich Fuß zu fassen.

Insgesamt soll sich Apple den Vorstoß in das Fernseh-Segment rund 1 Milliarde Dollar kosten lassen. Nicht sicher ist, ob Spielberg auch Regie führen wird. Möglicherweise wird er als Executive-Producer in Erscheinung treten. Showrunner der Serienfortsetzung soll dem Vernehmen nach Bryan Fuller ("Hannibal" mit Mads Mikkelsen) sein. Letztlich dürfte es auch auf einen eigenen Streaming-Dienst hinauslaufen, der etablierten Akteuren wie Netflix und Amazon das Wasser reichen könnte. Die Frage ist allerdings, auf welcher Plattform Apple seine Serien streamen wird. Ob es die Serie dann wirklich nur bei Apple Music zu sehen geben wird - wie bei "Planet Of The Apps" oder Carpool Karaoke - bleibt abzuwarten. Dorthin passen auch kolportierte Projekte wie die Reality-Show über die App-Economy oder die - wegen des Harvey-Weinstein-Skandals gecancelte - geplante Biopic-Serie über das Leben von Elvis Presley. Apple selbst kommentierte die Meldung bisher nicht. Denkbar ist eher, dass Apple in den kommenden Monaten eine eigene Streamingplattform vorstellen könnte, auf sich der auch Nicht-Apple-Nutzer für ein - kostenpflichtiges - Abo anmelden könnten.

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