Studie: 90 Prozent der Deutschen sind online

Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie ist

50,2 Millionen Menschen sind laut Studie täglich im Netz. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede bei den Altersgruppen.

Fast 90 Prozent der Deutschen geht regelmäßig oder gelegentlich ins Internet. Die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen verbringt der Studie zufolge mehr als viereinhalb Stunden am Tag im Netz. Herausgekommen ist, das 62,4 Millionen deutschsprechenden Menschen ab 14 Jahren online sind.

Der Studie zufolge wird täglich im Schnitt eine dreiviertel Stunde mit Mediennutzung online verbracht, dabei entfällt die meiste Onlinezeit auf die sogenannte Individualkommunikation. Mit zunehmenden Alter sinkt dann das Interesse für das Netz kontinuierlich, die Altersgruppe ab 70 Jahren kommt gerade einmal noch auf 36 Online-Minuten täglich. Junge Onliner sind ausgeprägte Nutzer von Medieninhalten - mehr als zwei Stunden bei 14- bis 19-Jährigen -, aber auch bei anderen beiden Nutzungsfeldern liegen sie über dem Mittel. Bei den 30 bis 49-Jährigen sind es etwa 60 Minuten. Für die individuelle Kommunikation wie das Austauschen von SMS- oder Whatsapp-Nachrichten sind Männer und Frauen täglich gleich lang online, nämlich 59 Minuten. Auch hier gilt: Die Jungen zwischen 14 und 29 (eine Stunde und 42 Minuten) sind deutlich aktiver als die älteren zwischen 50 und 69 (40 Minuten).

Nutzung von Video- und Audio-Anwendungen Erstaunlich angesichts dieses Wachstum ist der Umstand, dass 2017 der Anteil der Bevölkerung, der mindestens wöchentlich Video-Anwendungen nutzt, von 56 auf 53 Prozent gesunken ist.

Sehr interessant ist das Detailergebnis, wonach die Gesamtreichweite für Online-Videos stagniert.

Videoportale wie YouTube, die Mediatheken der Fernsehsender oder Facebook, hätten ihre Bedeutung in Sachen Video im Vergleich zum Vorjahr nicht weiter steigern können, vermeldet die Studie. Täglich sind rund 72 Prozent bzw. Die großen Gewinner im Vergleich zum Vorjahr sind Netflix und Amazon. Dominierender Akteur bleibt hier YouTube mit einem kleinen Plus von 22 auf 24 Prozent, während Musikerkennungsdienste wie Shazam nur noch 3 statt 6 Prozent erreichen. Die Reichweite der kostenpflichtigen Video-Streamingdienste sei dagegen deutlich angestiegen. Die Zuschauerzahlen für das klassische, lineare Fernsehen "liegen derzeit noch klar vorne", sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut. Um 13 Punkte stieg der Anteil auf 46 Prozent, Was besonders an Streamingdiensten wie Spotify liegen dürfte, aber laut der Studie auch auf die steigende Popularität von Radio-Livestreams und Podcasts zurückzuführen ist.

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