Varta will bald an die Börse

Varta Microbatteries Eigentümer Michael Tojner

Der deutsche Mikrobatterienhersteller Varta, der zur Montana Tech Holding des österreichischen Investors Michael Tojner gehört, hat einen neuen Anlauf zur Rückkehr an die Frankfurter Börse gestartet. Die Preisspanne beim Börsengang liegt zwischen 15,00 Euro und 17,50 Euro. Die Erstnotiz der Aktien soll am 25. Oktober 2017 erfolgen.

Varta war bis 2007 schon einmal börsennotiert. "Strategisches Ziel ist es, ein führender, globaler Batterielieferant in den boomenden Marktsegmenten für erneuerbare Energieträger zu sein", heißt es in einer Unternehmensdarstellung. Die Industriellenfamilie Quandt hatte das Geschäft mit Autobatterien an den US-Autozulieferer Johnson Controls und die Haushaltsbatterien an die heutige Spectrum Brands verkauft. Davon sollen hauptsächlich die Standorte in Deutschland profitieren, nicht zuletzt der Standort Ellwangen. Euro durch die Emission von bis zu 10 Millionen neuen Aktien; angestrebt sind auch eine Sekundärplatzierung von 3 Millionen Altaktien sowie eine zusätzliche Mehrzuteilungsoption von bis zu 1,95 Millionen Altaktien. Am oberen Ende würde das gesamte Unternehmen mit 668 Millioen Euro bewertet werden. Das IPO (Initial Public Offering) soll insgesamt 224,3 bis 232,9 Millionen Euro einspielen.

Der Name Varta kehrt in den Aktienhandel zurück: Der Knopfzellenbauer aus Ellwangen setzt nach dem Rückzieher von vergangenem Jahr erneut zum Sprung in den Aktienhandel an. Bei einer hohen Nachfrage gibt Varta weniger neue Aktien aus. "Wir begnügen uns mit 150 Millionen Euro, weil die Summe zur Finanzierung unseres geplanten Wachstums ausreicht", sagte Finanzchef Michael Pistauer. 30 Millionen Euro gehen in den Bereich Zink-Luft Hörgerätebatterien.

Im letzten Geschäftjahr 2016 konnte Varta Microbatteries den Umsatz um 9,6 Prozent auf 214 Millionen Euro steigern, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging dagegen um ein Drittel auf 14,9 Millionen Euro zurück.

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