Pille: Nebenwirkungen bei jeder Zweiten

The girl in confusion holds contraceptive tablets in hands

Die Anti-Baby-Pille als Verhütungsmaßnahme ist ein zweischneidiges Schwert. Den meisten Nutzerinnen wird aufgrund der Verbreitung der Pille verborgen bleiben, dass das Hormonpräparat mit einigen Nebenwirkungen assoziiert ist.

Viele Frauen verhüten mit hormonellen Methoden wie Pille oder Hormonspirale. Kein Wunder - sorgt die Antibabypille bei richtiger Einnahme und Anwendung für zuverlässigen Schutz und sexuelle Freiheit. Allerdings warnt die SBK, dass Nebenwirkungen wie Depressionen nicht selten mit den Vorteilen hormoneller Verhütungsmittel einhergehen.

Dass die Antibabypille kein harmloses Bonbon, sondern ein Medikament mit ernstzunehmenden Nebenwirkungen ist, ist längst bekannt. Einerseits gilt sie seit den 50er Jahren als Meilenstein der sexuellen Befreiung und Selbstbestimmung von Frauen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK hervor. Bei den 35- bis 45-Jährigen sind es 18 Prozent, bei den Befragten im Alter zwischen 45 und 54 Jahren sind es noch 9 Prozent. Doch neben der Sicherheit hat die Verwendung hormoneller Kontrazeptiva auch eine Schattenseite, die sich in den Risiken zeigt. Fast jede Zweite klagt dabei aber über erhebliche Nebenwirkungen. "Das ist ein beunruhigendes Ergebnis", sagte Dr. Alexander Klostermann, Gynäkologe beim SBK Gesundheitstelefon, in einer Pressemitteilung der SBK.

"Stellt eine Depression doch eine ernste psychische Krankheit dar, die die Betroffenen schwer belastet und behandelt werden sollte". Häufige Nebenwirkungen sind neben Gewichtszunahme (28 Prozent) und Kopfschmerzen bzw. Über alle Altersklassen hinweg gaben dagegen 51 Prozent der Befragten an, keine Nebenwirkungen wahrgenommen zu haben. Viele Frauen verzichten auf Antibabypille und Co. oder sind aufgeschlossen gegenüber Alternativen. 15 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie die Pille nicht in Betracht zögen und auch noch nie eingenommen hätten. Die Kupferspirale ist vor allem für die Altersgruppen 18-24 (26 Prozent) und 25-34 (20 Prozent) eine Option. Insgesamt würden 63 Prozent der Befragten nicht-hormonelle Alternativen zur Verhütung erwägen.

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