Weniger Mängel an Autos bei technischer Kontrolle festgestellt

TÜV Report 2018

Ob defekte Beleuchtung, mangelhafte Bremsen oder schadhafte Auspuffanlagen - an jedem dritten Fahrzeug auf Deutschlands Straßen haben Prüfer des TÜV Mängel festgestellt.

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"Es gibt mehr Mängel bei älteren Fahrzeugen."

". Die Autohäuser und Werkstätten verstärken zudem ihre Anstrengungen in Sachen Qualitätssteigerung. Die Autofahrer wiederum kümmern sich in Zeiten guter Wirtschaftslage mehr um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge und nehmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr.

Dass die Beleuchtungsanlage nämlich mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Und das, obwohl die Kontrolle der Beleuchtungsanlage und deren Reparatur in der Regel relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Allerdings sei die Quote der erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken. Daran haben auch die Hersteller mit der Entwicklung von zuverlässiger und langlebiger Technik (zum Beispiel LED) sicher ihren Anteil.

Erhebliche Mängel, die innerhalb von vier Wochen behoben werden müssen, entdeckten die Prüfer über alle Altersklassen hinweg bei 19,9 Prozent der Fahrzeuge. Sonst bekommt er keine neue TÜV-Plakette. Auch die ersten Plätze der älteren Fahrzeuge gingen an einen Schwaben: Der Porsche 911 gewann jeweils in den Altersgruppen zwischen sieben und elf Jahren. Während bei den zwei- bis dreijährigen Gebrauchtwagen in Deutschland die Mängelquote mit durchschnittlich 5,8 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt liegt, haben bei den über elfjährigen Pkw bereits mehr als ein Viertel, also 26,5 Prozent, erhebliche Mängel.

Wichtig: Wer noch mit einer rosafarbenen Plakette für 2017 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin bei seinem TÜV geben lassen. In den einzelnen Fahrzeugklassen belegen folgende Fahrzeuge die Siegerplätze: Mini: Opel Adam, Kleinwagen: Mazda 2, Kompaktklasse: Mercedes A-Klasse, Mittelklasse: Volvo V40, Van: Golf Sportsvan und SUV: Mercedes GLK.

Bei der Zuverlässigkeit haben laut TÜV-Report die deutschen Autohersteler die Nase vorn. "Die Hersteller Mercedes und Porsche bleiben auch 2018 das Maß aller Dinge beim TÜV-Report", erklärte VdTÜV-Geschäftsführer Joachim Bühler. Er kostet 4,90 Euro.

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