Humvee-Hersteller verklagt Anbieter von "Call of Duty"

Shooter Call of Duty Treyarch Call of Duty Black Ops 3 Black Ops 3	Bildquelle Activision

Call of Duty hat gerade eine erfolgreiche Rückkehr zum ursprünglichen Szenario des Zweiten Weltkriegs absolviert, die Vergangenheit der erfolgreichsten Shooter-Marke unserer Zeit holt Publisher Activision Blizzard aber nun an einer anderen Stelle ein. Die US-Armee setzt die Humvees seit Mitte der 1980er-Jahre ein, das Fahrzeug hat auch eine bekannte zivile Ausführung, den Hummer.

Konkret werden in der Anklage die Verletzung der Markenrechte und das geschützte Ansehen der Fahrzeuge beschrieben.

Besucher der Gamescom warten im Sommer in Köln vor dem Stand für das Spiel "Call of Duty".

Der Humvee-Mutterkonzern AM General fordert Unterlassung, Schadensersatz und Bußgelder. Der Konzern habe in dem Spiel sowie in dazugehöriger Werbung und Fanartikeln ohne Erlaubnis Humvee-Militärautos verwendet, heißt es in der am Dienstag (Ortszeit) in New York eingereichten Klage. Es geht um acht Versionen des Games, die teils ein Jahrzehnt zurückreichen - unter anderem ist "Call of Duty - Modern Warfare 2" betroffen. Laut der Klageschrift hat Activision Blizzard unrechtmäßig das Humvee-Trademark in mehreren Spielen der Shooter-Reihe sowie in zugehörigen Spielzeugen und Büchern genutzt. Jetzt landet der Fall vor Gericht, da Activision mit Vorsatz gehandelt haben soll, so AM General. Die Kalifornier teilten bislang nur mit, dass die jüngste Ausgabe des populären Videospiels - "Call of Duty - WW2" - bereits drei Tage nach Veröffentlichung mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt habe. Von den "Call of Duty"-Spielen wurden allein bis zum vergangenen Jahr rund 250 Millionen Exemplare verkauft, die einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar einbrachten".

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