Petry: AfD könnte noch weiter nach rechts rücken

Gauland plädiert für Beibehaltung der Doppelspitze bei der AfD

Petry fügte hinzu, sie gehe davon aus, dass sich künftig weitere gemäßigte Parteimitglieder aus der AfD verabschieden, was wiederum das Gewicht zugunsten radikaler Kräfte verschiebe.

Der Rechtstrend der Partei zeige sich etwa auch beim Parteitag der hessischen AfD am Samstag.

Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland sprach sich für die Beibehaltung der Doppelspitze. Meuthen führt die AfD nach Petrys Abgang zurzeit allein. Dem Magazin Focus zufolge stehen mindestens drei Landesverbände hinter der Idee einer alleinigen Spitze. "Wir brauchen zwei Führungspersönlichkeiten, die zusammen im Team agieren", sagte Gauland in der Bild-Zeitung vom Samstag. "Da, wo einer das Sagen hat, läuft es gut". Ihre neue Partei soll diesen Wählen eine Heimat geben. Einen Tag nach der Wahl hatte Petry angekündigt, der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören zu wollen.

Petry hatte die AfD mit Hinweis auf deren "Radikalisierung" verlassen. Zuletzt, so Petry, sei der Staat zwar in Sachen Bürgerrechte und unternehmerischer Freiheit "immer übergriffiger" geworden. Gleichzeitig habe es aber große Defizite bei der "Wahrung der inneren und äußeren Sicherheit" gegeben. Ihr Ziel sei es, das Bürgerforum zu einem "Ideenpool" zu machen. Es geht um die Namensrechte für "Die blaue Partei".

Im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" umriss Petry ihre Zukunftspläne noch konkreter.

"Die Blaue Partei" war nach Angaben des Bundeswahlleiters am 17. September gegründet worden - eine Woche vor der Bundestagswahl. "Das wäre ja mit der AfD gar nicht möglich gewesen, weil mit der keiner koalieren will".

Für ihren politischen Neustart gründeten Petry und Pretzell unterdessen die "Blaue Partei". Immerhin habe sich die Situation aber für ihre Kinder gebessert. AfD-Mitglieder und -Anhänger forderten die Politikerin auf, ihr Mandat zurückzugeben. "Das hat sich jetzt gebessert".

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