Saudi-Arabien und Iran bieten großes Absatzpotenzial für Agrarprodukte

König Salman und sein designierter Nachfolger Mohammed bin Salman sehen im Iran eine große Bedrohung

"Wir werden mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihn nach Beirut zurückzuholen", sagte die Person, die anonym bleiben wollte.

Sie appelliere an Saudi-Arabien und den Iran, "die politische Stabilität im Libanon nicht zu schwächen".

Nach dem Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Hariri wächst weltweit die Sorge vor einem neuen Konflikt im Libanon. Saudi-Arabien nehme dem Iran gegenüber allerdings eine feindliche Haltung ein. In einem Gespräch mit Kronprinz Mohammed bin Salman habe Macron die Bedeutung hervorgehoben, die Frankreich der Stabilität und Sicherheit des Libanons zumesse, teilte der Élysée-Palast mit. Saudi-Arabien habe Hariri zum Rücktritt von seinem Amt gezwungen und halte ihn nun von einer Reise in die Heimat ab, sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah am Freitag in einer TV-Ansprache. Er fürchte um sein Leben, erklärte Hariri und verwies auf den Tod seines Vaters. Daraufhin warfen saudische Funktionäre dem Iran und der Hisbollah vor, hinter dem Angriff zu stecken.

Seit März 2015 haben Saudi-Arabien und einige seiner Alliierten eine militärische Kampagne gegen den Jemen initiiert, um dem ehemaligen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, einem engen Verbündeten von Riad, wieder zur Macht zu verhelfen. Saudi-Arabien versteht sich als Schutzmacht der Sunniten, der Iran als die der Schiiten. Angesichts der Spannungen zwischen beiden Ländern sollten die saudischen Staatsbürger den Libanon so schnell wie möglich verlassen. Zwischen 1975 und 1990 hatte es in dem kleinen Land am Mittelmeer einen blutigen Bürgerkrieg gegeben.

Tillerson sagte auf dem Flug zum Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Vietnam, ihm sei von Saudi-Arabien versichert worden, dass Hariri sich selbst zum Rücktritt entschlossen habe. Seit vergangenem Wochenende könnten keinerlei Hilfsgüter für die rund 27 Millionen Einwohner mehr ins Land gebracht werden.

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