Verhaftungswelle in Saudi-Arabien: 200 Menschen betroffen

RT-Exklusiv Saudis verbünden sich mit allen Anti-Houthi-Kräften im Jemen- Auch mit al Kaida und IS

Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman empfing Macron am Donnerstagabend in Riad, wie ein von Macron verbreitetes Video im Kurznachrichtendienst Twitter zeigte. Saudi-Arabien nehme dem Iran gegenüber allerdings eine feindliche Haltung ein.

In Saudi-Arabien hatte es zuletzt eine beispiellose Verhaftungswelle gegeben, bei der mehr als 200 Menschen wegen Korruptionsvorwürfen festgesetzt wurden.

Beobachter sehen in der Verhaftungswelle den Versuch des einflussreichen Kronprinzen Mohammed bin Salman, seine Macht noch vor seiner offiziellen Thronbestitung zu festigen. Iran wolle Frieden und Stabilität, Freundschaft und Bruderschaft mit allen Ländern in der Region. Er begründete seinen Schritt damit, dass er um sein Leben fürchte.

Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge sagte Rohani auf einer Konferenz des Kabinetts, der Iran unterstütze die Entwicklung der Nahost-Staaten, einschließlich Saudi-Arabiens. Im Jemen, das an Saudi-Arabien grenzt, führen das Königreich und der Iran bereits einen Stellvertreterkrieg.

Im Libanon herrscht eine fragile Machtteilung zwischen Sunniten, Schiiten und Christen. Hariri traf sich am Donnerstag seinem Büro zufolge in Saudi-Arabien mit dem französischen Botschafter. Teil der aktuellen Koalitionsregierung ist auch die Hizbollah, deren politische Partei seit 1992 im Parlament in Beirut vertreten ist.

Immer wieder gibt es Sorgen, in dem Land könnte ein neuer blutiger Konflikt ausbrechen. 2006 kam es zu einem Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Minister Thamer erklärte, dass die libanesische Regierung wegen der Hizbollah-Miliz als "Kriegskabinett" verstanden werde.

Macron bestätigte auch informelle Kontakte zu dem zurückgetretenen libanesischen Ministerpräsidenten Saad al Hariri. Die Hisbollah warf Riad daraufhin vor, Hariri zum Rücktritt gezwungen zu haben. Auch von einer Festnahme war in den Medien die Rede.

In den Tagen zuvor habe er bereits Kontakt zu diplomatischen Vertretern der Europäischen Union, Grossbritanniens und der USA aufgenommen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich bei seinem Besuch in Saudi-Arabien angesichts der angespannten Lage in der Golf-Region für eine friedliche Lösung eingesetzt.

Saudi-Arabien und Hariris Partei dementierten Berichte, er werde festgehalten.

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