0:0 im Rückspiel genügt: Schweiz fährt zur WM 2018

Alles im Griff Der Schweizer Stratege Granit Xhaka

Party in Basel - die Fans feiern ihre "Nati": Die Schweizer Fußballer sind auch bei der WM-Endrunde 2018 in Russland dabei. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel reichte Xherdan Shaqiri und Co. gegen Nordirland ein glanzloses 0:0 in Basel, um sich zum vierten Mal in Serie für eine WM-Endrunde zu qualifizieren. Kroatien konnte am späten Abend in Griechenland nach dem 4:1 im Hinspiel als 28. Team nachziehen.

"Es ist geil, dass wir es geschafft haben!"

In dem kampfbetonten Playoff-Duell bei Dauerregen und auf tiefem Rasen waren die Schweizer über die gesamte Spielzeit die offensivere und technisch bessere Mannschaft. Die Briten waren bei ihren wenigen sporadischen Kontern allerdings bis zur Schlusssekunde gefährlich. Im Rückspiel klärte Rodriguez kurz vor Schluss einen Kopfball der Nordiren auf der Linie. Weil die Hausherren aber mehrere hochkarätige Chancen vergaben, brachten die leidenschaftlich kämpfenden Nordiren mit einem starken Schlussmann Michael McGovern ein 0:0 in die Pause und hielten das Duell offen.

Die Gastgeber gaben nun den Ton an.

In der zweiten Hälfte war den Schweizern, bei denen neben Zuber auch die Gladbacher Bundesligaprofis Yann Sommer und Denis Zakaria in der Startelf standen, die Angst vor dem entscheidenden Fehler deutlich anzumerken. Zunächst scheiterte Shaqiri (25.), dann der glücklose Zuber gleich zweimal (29./31.).

Für die Nordiren, die sich im Heim-Hinspiel durch einen umstrittenen Elfer für die Schweiz betrogen sahen, endete damit der Traum von der ersten WM-Teilnahme seit 1986. Nur um Zentimeter segelte der Kopfball des Mittelstürmers am langen Pfosten vorbei (54.).

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