Apotheker soll Krebsmedikamente gepanscht haben

Apotheker-Prozess Nebenklage spricht von Tötungsvorsatz

Er soll jahrelang teure Krebsmedikamente zu gering dosiert haben.

Dass der angeklagte Apotheker Medikamente gepanscht habe, sei ein Mordversuch aus Habgier, argumentierte Siegmund Benecken, der eine der betroffenen Frauen vertritt.

Essen - Unter großem Medienandrang hat vor dem Essener Landgericht der Prozess um angeblich gestreckte Krebsmedikamente begonnen. Der Fall hat Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz: Drei Patienten wurden dort nach Angaben des Gesundheitsministeriums von dem Apotheker aus Bottrop behandelt. Bei Krankenkassen hat er laut Anklage aber die verschriebene Wirkstoffmenge abgerechnet.

Betroffen sind mutmaßlich mehr als 1000 Patienten aus sechs Bundesländern, darunter auch Baden-Württemberg. Dadurch soll den gesetzlichen Krankenkassen ein Schaden von rund 56 Millionen Euro entstanden sein. Der Angeklagte sitzt seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft. Der Prozess startete am Montag aber vor der 21. Sie erwarten vor allem Antworten nach dem Warum.

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