EU will Ausbildung der Küstenwache ausweiten

Berlin (Reuters) - Die EU will im Kampf gegen die Flüchtlingskrise einem Zeitungsbericht zufolge die Ausbildung der libyschen Küstenwache ausweiten.

Wie die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Brüsseler Diplomaten berichtet, sollen künftig nicht nur Soldaten, sondern auch Polizisten trainiert werden, um Schleppern das Handwerk zu legen. Dazu würden sie auch mit Booten und Transportfahrzeugen ausgestattet.

Die EU-Kommission finanziert die Maßnahme zunächst mit 30 Millionen Euro, Italien gibt weitere 16 Millionen Euro hinzu. Die Ausbildung der libyschen Küstenpolizei übernehme Italien. Ziel ist es, illegale Überfahrten nach Europa zu verhindern.

Zuletzt war es am Montag auf dem Mittelmeer zu einer Katastrophe gekommen.

Die deutschen Seenotretter der privaten Hilfsorganisation Sea Watch und die libysche Küstenwache beschuldigen sich seither gegenseitig, zu spät gehandelt zu haben. 155 Menschen starben bei der Überfahrt, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am 6. November mitteilte.

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