Beiträge sollen sinken und Bezüge steigen

Medienbericht | Renten sollen 2018 um mehr als 3 Prozent steigen

Der Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, erwartet eine deutliche Steigerung der Renten Mitte nächsten Jahres. Die rund 21 Millionen Rentner können im Juli mit rund drei Prozent höheren Bezügen rechnen.

Die Beitragssätze zur Rentenversicherung könnten im Januar um 0,1 Prozentpunkte sinken, und zwar von derzeit 18,7 auf dann 18,6 Prozent, so Gunkel.

Grund für die positive Entwicklung seien gute Konjunktur, gestiegene Löhne und erfreuliche Beschäftigungslage. Weil die starken Babyboomer-Jahrgänge vor dem Wechsel in die Rente stehen, wird die Rentenkasse immer stärker belastet. Laut Bericht werden die Renten in Deutschland bis 2031 um insgesamt 36 Prozent steigen - im Schnitt um gut zwei Prozent pro Jahr.

In diesem Jahr waren die Renten um 1,9 Prozent im Westen und 3,59 Prozent im Osten gestiegen, im Jahr zuvor um 4,25 beziehungsweise 5,95 Prozent. Das Rentenniveau wird angesichts der älter werdenden Gesellschaft ohne Gegensteuern sinken.

Ein Ziel, das die Jamaika-Partner eint, war laut deren Programmen schon im Wahlkampf absehbar: Eine weitere Flexibilisierung des Renteneintritts. Geringverdienern könnte mit einem regional unterschiedlichen, prozentualen Zuschlag über die Grundsicherung geholfen werden, wie dies die frühere SPD-Sozialministerin Andrea Nahles noch vorhatte. Hier könnte es zu einer viel größeren Aufweichung des festen Rentenalters kommen. Doch da die Rentenkasse absehbar in schweres Fahrwasser gerät, sind sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter bei der Rentenversicherung in einem einig: Keine neuen Leistungen dürften eingeführt werden, "für die keine Beiträge gezahlt wurden", wie Gunkel mahnt. Endgültig festgelegt wird die Rentenerhöhung für 2018 erst im Frühjahr, wenn die genauen Daten zur Lohnentwicklung vorliegen. Das liegt derzeit bei gut 3000 Euro im Monat.

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