Trump und Putin betonen politische Lösung des Syrien-Konflikts

Putin und Trump | Bild Bayerischer Rundfunk

Dabei waren US-Geheimdienste bereits im Januar zu dem Schluss gekommen, Putin habe eine Beeinflussung des US-Wahlkampfs angeordnet. Noch am Samstag hatte Trump gesagt, er glaube Russlands Präsidenten Wladimir Putin, wenn dieser sage, Russland habe die Wahl nicht beeinflusst.

Am Sonntag ruderte Trump allerdings zurück: Er habe großes Vertrauen in die US-Geheimdienste, er glaube den Geheimdiensten sehr, "vor allem, wie sie jetzt geführt werden - von guten Leuten". "Er hat mir absolut beteuert, dass er sich nicht in unsere Wahl eingemischt hat", sagte Trump am Wochenende nach einem Austausch mit Putin am Rande des Apec-Gipfels in Vietnam. Im Syrienkonflikt sprachen sich der US-Präsident und Putin für eine politische Lösung aus, wie es in einer vom Kreml veröffentlichten Erklärung hieß.

Trump spiele damit für Putin den "nützlichen Idioten", sagte der Brookings-Wissenschaftler Thomas Wright und konstatierte: "Niemals zuvor haben wir bei einem amerikanischen Präsidenten so eine Schwäche gesehen". Trump sagte: "Wenn wir ein Verhältnis zu Russland hätten, das wäre eine gute Sache", etwa für den Konflikt mit Nordkorea. Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un lieferten sich schon zahlreiche, heftige Verbalgefechte. "Ich weiß nicht, ob es passieren wird, aber wenn, dann wäre es sehr, sehr gut". Bevor er nach Vietnam geflogen war, hatte Trump einen Zwischenstopp in Peking eingelegt und dort die Hoffnung geäußert, dass China im Atomkonflikt mit Nordkorea "schneller und effektiver als sonst irgendwer mit diesem Problem umgehen" werde. Vor dem Hintergrund des Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm haben der US-Präsident und die Führung Nordkoreas gegenseitig bissige Bemerkungen ausgeteilt. Die Zeit gehe zur Neige, fügte er hinzu.

Bei der Pressekonferenz in Hanoi äußerte sich Trump auch zu wichtigen Handelsverbindungen.

Anlässlich seines Treffens mit Putin betonte Trump die Notwendigkeit einer guten Beziehung der USA zu Russland.

Nachdem Brennan und Clapper auf CNN dem Präsidenten vorgeworfen hatten, die US-Geheimdienste diskreditieren zu wollen, meldete sich Trump nochmals zu Wort. Beide Länder unterzeichneten mehrere Wirtschaftsabkommen, das meiste davon sind Absichtserklärungen.

Am Sonntag ist der US-Präsident auf den Philippinen gelandet - der letzten Station seiner Asienreise. In Manila nahm er am Abend an einem Galadinner der "Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten" teil.

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