USA: Neue Bluthochdruck-Richtlinien dpa/APOTHEKE ADHOC, 15.11.2017 12:46 Uhr

Blutdruck von 135 wird in Österreich als neuer Grenzwert angestrebt

Bislang hatte diese Schwelle sowohl in den USA als auch in Europa bei 140/90 mmHg gelegen. Ab 130/80 mmHg spricht die Leitlinie von Bluthochdruck, und zwar bei systolischen Werten zwischen 130 und 139 mmHg oder diastolischen zwischen 80 und 89 mmHg von Hypertonie Grad 1 und ab einer Systole von 140 mmHg oder eine Diastole von 90 mmHg von Hypertonie Grad 2.

Nach den neuen Richtlinien steigt die Zahl der betroffenen Menschen in den USA von rund 72 Millionen auf 103 Millionen - das ist knapp jeder dritte Bewohner der Vereinigten Staaten.

"Diese Zahlen machen Angst", sagte Robert Carey von der University of Virginia der "New York Times".

Dass sich die medizinische Bewertung des Bluthochdrucks überhaupt verändert hat, geht vor allem auf die sogenannte "Sprint"-Studie zurück".

Viele Experten kritisierten die Ergebnisse jedoch und warnten davor, dass eine zu starke Blutdrucksenkung zu Nierenversagen und vorzeitigem Tod führen könne.

Einer der Forscher, die an der US-Richtlinie beteiligt waren, hat eingeräumt, dass damit mehr Leute als Hochdruckpatienten gelten und mehr Medikamente verschrieben werden. Krämer verwies darauf, dass Menschen mit einem sogenannten hochnormalen Blutdruck bereits durch Änderungen im Lebensstil viel erreichen könnten. Begünstigt wird zu hoher Blutdruck durch häufigen Alkoholkonsum, Rauchen, zu wenig Bewegung, salz- und fleischreiche Ernährung, aber auch durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol.

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