Lauda weiterhin bereit zur Übernahme der Fluglinie Niki

Niki Lauda will seine ehemalige Fluglinie weiterhin kaufen

Brüssel - In der kartellrechtlichen Prüfung großer Teile der Air-Berlin-Übernahme durch die Lufthansa gibt es nach Angaben der EU-Wettbewerbshüter noch keine Entscheidung. Noch im Dezember rechne man mit einer Entscheidung, hieß es damals.

"Wir sind gesprächsbereit. Die sich abzeichnende Entscheidung in Brüssel kommt mir gelegen", sagte Lauda, der die Airline einst gegründet hatte, dem "Handelsblatt" in Wien. Lufthansa-Chef Carsten Spohr ist heute bei Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, um über das Thema zu sprechen.

Die Lufthansa hatte im Oktober von der insolventen Air Berlin die Töchter Niki und LGW Walter für rund 210 Millionen Euro übernommen. Er wolle zusammen mit dem Touristikkonzern und Condor-Muttergesellschaft Thomas Cook erneut für die österreichische Airline bieten, sollte die EU-Kommission die Übernahme durch die Lufthansa nicht genehmigen. Ein Sprecher der EU-Kommission hingegen betonte: "Die Untersuchung läuft und wir können das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt nicht vorhersagen". "Mein Angebot zusammen mit Thomas Cook gilt nach wie vor", sagte der Luftfahrtunternehmer und ehemalige Rennfahrer. Air Berlin äußerte sich nicht und verwies auf das laufende Verfahren der EU-Kommission.

Für Niki drängt die Zeit, da Lufthansa - ebenfalls über "Insider" und nicht offiziell - wissen hat lassen, dass sie ihre aktuelle Zwischenfinanzierung von der bisher nicht insolventen Niki wohl einstellen werde, falls die EU-Kommission eine vertiefte Prüfung des Air-Berlin-Deals plane. Niki wäre dann wohl ebenfalls pleite. "Niki braucht Woche für Woche frisches Geld".

Sollte Lufthansa nicht zum Zuge kommen, sei es eher unwahrscheinlich, dass andere Niki-Interessenten einspringen würden. Reuters zitiert die Person weiter mit den Worten: "Ein weißer Ritter müsste sofort mehrere Millionen reinbuttern als Zwischenfinanzierung, bevor man überhaupt in Verhandlungen tritt". Gleichermaßen hält er seine Kritik aufrecht: "Die Übernahme der Air Berlin schafft quasi ein Monopol in Deutschland und Österreich".

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