Missbrauchsvorwürfe - New Yorker Met suspendiert Stardirigenten

James Levine James Levine bei einem Konzert in Massachusetts

Die New Yorker Metropolitan Opera hat die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Musikdirektor James Levine wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs vorerst auf Eis gelegt. Ein früherer US-Anwalt werde angestellt, um eine Untersuchung in der Sache zu leiten. Levine habe die Vorwürfe damals zurückgewiesen, hieß es. In der Mitteilung per Twitter heisst es: "Wir ermitteln mit Hilfe von Kräften ausserhalb unseres Hauses, ob Anschuldigungen des sexuellen Fehlverhaltens in den 1980er Jahren zutreffen, so dass wir angemessene Konsequenzen treffen können". Er soll mindestens vier Musiker missbraucht haben. Er sei damals unter 18 gewesen.

Der Dirigent habe ihm jahrelang Geld gegeben, wenn er in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sei, insgesamt mehr als 50.000 Dollar. Die "New York Times" und die "New York Post" hatten berichtet, dass Levine ab dem Jahr 1985 Kontakt zu einem Jugendlichen gehabt habe, wobei es über Jahre zu sexuellen Übergriffen gekommen sei. Außerdem interviewte das Blatt einen betroffenen Mann und sprach mit seinen Familienangehörigen.

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