Bundesweite Razzia wegen G20-Protesten

Aufarbeitung der G20 Krawalle dauert

Demnach seien die Bundesländer Hamburg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen betroffen.

Nach den Krawallen beim G20-Gipfel im Sommer in Hamburg haben Beamte unter Anleitung der Sonderkommission "Schwarzer Block" eine große Razzia in ganz Deutschland gestartet.

Rund um das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer Anfang Juli in Hamburg hatte es trotz des Einsatzes von mehr als 20 000 Polizisten schwere Krawalle gegeben. Die Durchsuchungen erfolgen im Zusammenhang mit den Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs in der Hamburger Straße Rondenbarg.

Den Angaben des Mediums nach gehe es darum Datenträger und Kommunikationsmittel sicherzustellen.

Die Polizei will am Mittag (12.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz über den Einsatz informieren. Damals kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen etwa 200 Gipfelgegner und Polizeikräften.

Nach dem Vorfall leitete die Staatsanwaltschaft etwa 60 Strafverfahren gegen mutmaßliche Randalierer ein, die Ermittlungen führt das Hamburger Landeskriminalamt. Der wohl prominenteste Beschuldigte ist der 18-jährige Italiener Fabio V. Auf einem Polizeivideo ist zudem zu sehen, wie ein Polizist einen Demonstranten im Vorbeigehen ohne Vorankündigung schlägt. So stürzten 14 Anti-G20-Aktivisten auf der Flucht vor den Beamten von einem Gerüst und verletzten sich dabei teilweise schwer.

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