Russland ausgeschlossen - Athleten können unter neutraler Flagge starten

IOC berät

Am Abend verkündete das IOC die Entscheidung: Russlands Sportler dürfen wegen des Doping-Skandals nur unter neutraler Flagge an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang teilnehmen. Dennoch bleibt für russische Athleten eine Hintertür offen. Sie werden unter olympischer Flagge starten.

Die russischen Behörden haben eine Beteiligung der Regierung zurückgewiesen und versprochen, mit den internationalen Sportverbänden zusammenzuarbeiten, um Doping in Russland zu bekämpfen. Kein Vertreter des russischen Sportministeriums dürfe sich für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang akkreditieren, so Bach weiter. Hintergrund sind die Dopingvorwürfe gegen zahlreiche russische Athleten.

"Das ist ein beeindruckendes Signal zugunsten des sauberen Sports", sagte Corinne Schmidhauser, die Präsidentin von Antidoping Schweiz. Das entschied die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees auf ihrer Sitzung am Dienstag in Lausanne. Der frühere Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors, Rodtschenkow, hatte im vergangenen Jahr zugegeben, dass es bei den Winterspielen in Sotschi 2014 ein staatlich gestütztes Doping-System gegeben habe. Das IOC hat bislang durch seine zwei Kommissionen 25 Sotschi-Teilnehmer lebenslang gesperrt und Russland elf Medaillen, darunter vier goldene, aberkannt. Darüber hinaus kündigte er Sanktionen gegen Russland an: "Mit sofortiger Wirkung wird das Russische Olympische Komitee (ROC) ausgeschlossen".

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