Schlammschlacht um 'Queen'-Film: Regisseur Bryan Singer gefeuert

Bryan Singer irritiert und ist einen Job los

20th Century Foxjedoch habe es ihm nicht gestattet, weil er zeitweilig seine Gesundheit und die Gesundheit seiner Liebsten an die erste Stelle setzen musste. Die Gerüchte, sein unerwarteter Ausstieg bei Bohemian Rhapsody sei durch einen Streit, den er mit Rami Malek hatte, verursacht worden, seien nicht wahr. "Wir hatten manchmal kreative Differenzen am Set, Rami und ich haben diese aber erfolgreich hinter uns gelassen und arbeiteten bis kurz vor Thanksgiving zusammen an dem Film".

Der Film soll an Freddie Mercury erinnern, im Mittelpunkt von "Bohemian Rhapsody" steht aber im Moment nicht die Handlung. Sein Fehlen nach Thanksgiving brachte das Fass zum Überlaufen. Worum es sich dabei allerdings genau handelt, ist nicht bekannt. Die Verantwortlichen bei Fox haben diese Entscheidung sicherlich nicht leichtfertig getroffen, denn sie wirft natürlich kein gutes Licht auf das Projekt. Zwischen den beiden habe es einige Probleme gegeben, die sogar in einem Streit gemündet seien, bei dem Singer einen Gegenstand durch die Gegend geworfen hätte. Ebenso soll Tom Hollander, der den Queen-Manager Jim Beach spielt, kurzerhand gekündigt haben. Man konnte ihn jedoch überreden, zum Film zurückzukehren. Fox sei ihm allerdings nicht entgegen gekommen, behauptet der Regisseur nun, und habe ihn anschließend rausgeworfen. Der Kinostart war ursprünglich für Weihnachten 2018 geplant.

20th Century Fox hat die Bohemian Rhapsody-Produktion wegen der unerwarteten Nichtverfügbarkeit von Bryan Singer vorübergehend gestoppt. So der vage Wortlaut eines Statements, welches das Studio letzten Freitag abgab. Mit Rami Malek ("Mr. Robot") als Mercury und Bryan Singer ("X-Men") auf dem Regiestuhl schien es nun endlich voranzugehen. Mittlerweile herrscht Klarheit: "Eine persönliche, gesundheitliche Angelegenheit, die Bryan und seine Familie betrifft" sei der Grund für die Abwesenheit des Regisseurs. Außerdem hoffte man, die Dreharbeiten in Kürze wieder aufnehmen zu können. Allerdings soll aus dem Umfeld der Produktion zu hören sein, dass der Dreh bislang recht holprig verlaufen ist. Die Produzenten und Malek sollen Singers Verhalten satthaben, wozu gehört, dass er regelmäßig zu spät am Set erscheint.

Bereits zuvor fehlte Singer mehrere Male am Set und sein Stamm-Kameramann Newton Thomas Sigel hat die Regie in dieser Zeit übernommen.

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