Dengue-Fieber: Philippinen verbieten umstrittenen Impfstoff

Zwei Hände zeigen Ampullen mit dem Impfstoff Dengvaxia gegen Dengue-Fieber

Manila. Auf den Philippinen haben Hunderttausende Kinder einen potenziell gefährlichen Dengue-Impfstoff erhalten. Zudem verlangte die Behörde eine Informationskampagne vom französischen Pharma-Hersteller Sanofi, der den Impfstoff vertreibt.

Die Philippinen haben im April vergangenen Jahres die staatliche Impfkampagne für Kinder gestartet. Daneben solle jeder Fall gemeldet werden, der belege, dass eine Impfung mit Dengvaxia zum Tode oder zu einer schwerer Erkrankung geführt habe. Der Impfstoff solle nur an Menschen verabreicht werden, die bereits einmal an Dengue-Fieber erkrankt waren. In Brasilien, wo das Mittel ebenfalls zugelassen ist, wurde der Einsatz von Dengvaxia bereits beschränkt, aber noch nicht vollkommen untersagt. Nach Schätzungen der WHO gibt es weltweit jährlich 390 Millionen Infektionen. Sanofi hatte vergangene Woche selbst vor Dengvaxia gewarnt. Ansonsten könne die Impfung dazu führen, dass eine nachfolgende Infektion schwerer verlaufe.

Sanofi hatte einst große Hoffnungen an Dengvaxia geknüpft und dem Mittel Blockbuster-Potenzial zugetraut. Diese Patienten hätten sich mit entsprechender medizinischer Behandlung wieder voll erholt.

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