Reaktionen auf das Ende von Peter Stöger beim 1. FC Köln

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Bis zuletzt haben wir gehofft, dass wir dies in der Konstellation mit Peter, seinem Team und der Mannschaft schaffen können.

Die FC-Verantwortlichen beendeten mit der Trennung von Stöger eine nervenzehrende Hängepartie, die allen Beteiligten zugesetzt hatte.

Kölns Trainer Peter Stöger hat mit der Verbannung von Fitnesscoach Benjamin Kugel seinen Weg der Harmonie verlassen - und damit ein wichtiges Signal gesendet.

Offenbar ging das vom Trainer aus, Stöger hatte keine Lust mehr auf das Hin und Her von Geschäftsführer Alexander Wehrle. "Als wir damals in Wien um Peter Stöger kämpften, wussten wir wirklich nicht, was für ein Höhenflug folgen sollte". Seither ging es aber rapide bergab. Kein einziger Sieg gelang, das Unentschieden gegen Schalke brachte dem Traditionsteam erst Punkt Nummer drei.

"Wir halten es für anabdingbar, einen neuen Impuls zu setzen, es war eine sehr schwere Entscheidung", so Spinner.

Stöger soll vom Verein in den letzten Wochen immer nur Fristen bis zum jeweils nächsten Spiel bekommen haben statt einer klaren Jobgarantie zumindest bis zur Winterpause. Es ist im Sinne des Clubs und vor allem der Mannschaft, dass jetzt eine Entscheidung getroffen wurde.

Nach Andries Jonker beim VfL Wolfsburg, Carlo Ancelotti bei Bayern München und Alexander Nouri bei Werder Bremen ist es die vierte vorzeitige Trennung zwischen Klubs und Trainern in der aktuellen Saison. Interimstrainer bis Winter ist der bisherige U19-Coach Stefan Ruthenbeck, für die dauerhafte Nachfolge von Stöger gilt Markus Anfang vom Zweitliga-Spitzenreiter Holstein Kiel als Favorit. Vor dem Spiel in Mainz am 18. November (0:1) habe man dem Ex-ÖFB-Teamspieler mitgeteilt, dass man vorsorglich mit anderen Trainern Kontakt aufnehmen werde.

Stöger hatte die Kölner im Sommer 2013 in der zweiten Liga übernommen und auf Anhieb in die Bundesliga geführt. Auch vor dem Spiel beim FC Schalke habe man den Ex-Trainer in alle Überlegungen eingeweiht. Daran änderte auch das 2:2 nichts. Er hatte sich gerade von seinen Spielern verabschiedet und fuhr mit "Schmidl" von dannen. Der Fußball-Bundesligist kann die Augen nicht vor den Fakten verschließen: Nach 13 Spieltagen stehen gerade einmal zwei Punkte auf der Habenseite.

Nach 1635 Tagen in Köln und 168 Pflichtspielen für den FC ist für Stöger nun Schluss. "In so einer Krise passieren solche Dinge", sagte Stöger dem Kölner "Express". "Für die Medien hier in Köln wird die Zusammenarbeit nicht mehr so einfach und freundlich werden".

Peter Stöger zog sein "FC-Kapperl" und verbeugte sich tief, wie ein Künstler auf der Bühne, bevor der letzte Vorhang fällt: "Ich wollte ihnen noch ein letztes Mal meine Dankbarkeit zeigen".

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