Bericht: General Electric will in Europa 4.500 Stellen streichen

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Auch Berliner Beschäftigte des US-Industriekonzerns General Electric (GE) könnten ihren Job verlieren. Die Fertigungen von "GE Power Conversion" in Berlin und von "GE Grid Solutions" in Mönchengladbach soll ganz geschlossen werden. Davon entfielen auf Deutschland 1.000 bis 1.050 Stellen, auf die Schweiz bis zu 1.300 und auf Großbritannien bis zu 670. Der Geschäftsführer der IG Metall Mannheim, Klaus Stein, ergänzte: "Die Ankündigung des GE Konzerns, europaweit tausende Arbeitsplätze abbauen zu wollen, ist weder strategisch noch betriebswirtschaftlich begründbar und dient alleine kurzfristiger Profitmaximierung von Aktionären".

Der Konzern beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben an mehr als 50 Standorten rund 10.000 Mitarbeiter.

Wie Konkurrent Siemens nennt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung.

Am stärksten von den Streichungen sind laut IG Metall die Standorte Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel betroffen.

GE-Deutschlandchef Alf Henryk Wulf betonte, dass man die Einschnitte so sozialverträglich wie möglich gestalten und mit den Arbeitnehmern beraten wolle. Der amerikanische Industrie-Riese steht auch wegen hausgemachter Probleme unter Druck und versucht, mit einem Konzernumbau die Wende zu schaffen. So machte sich GE mit dem Kauf der Energiesparte von Alstom noch abhängiger vom schwankenden Öl- und Gasgeschäft. Bereits nach wenigen Wochen präsentierte der Konzern erste Pläne für Stellenstreichungen. Im Lösungsgeschäft will Siemens die Standorte Erlangen und Offenbach zusammenlegen, wo und wie ist noch offen. Der laut Berichten geplante Stellenabbau bei dem Unternehmen könnte auch Berlin treffen.

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