Zahlreiche Unfälle durch Schnee und Glätte

Warndreieck- Unfall

Auch in Oberbayern waren die Räumdienste pausenlos im Einsatz. In Usingen (Hochtaunuskreis) mussten Lastwagen über mehrere Stunden am Straßenrand stehenbleiben. Verletzt wurde dabei niemand. "Dadurch, dass Mainz etwas tiefer liegt als Idar-Oberstein im Hunsrück und der Rhein durch die Stadt fließt, sind die Temperaturen immer etwas höher und es kommt seltener zu Glatteis", sagte eine Sprecherin.

"Die Verkehrsteilnehmer hatten sich größtenteils gut auf die winterlichen Straßenverhältnisse eingestellt", sagt etwa das Polizeipräsidium Oberpfalz. Bei Lauterbach (Vogelsbergkreis) verlor ein 44 Jahre alter Mann bei starkem Schneefall die Kontrolle über seinen Wagen und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Bei Marktschorgast im Landkreis Kulmbach fuhr ein Zug gegen einen umgestürzten Baum. In Schleswig-Holstein prallte ein Auto mit vier Senioren gegen einen Baum.

Bei zahlreichen weiteren Unfällen in Schwaben blieb es überwiegend bei Blechschäden.

In den meisten Fällen sei es bei Blechschäden geblieben, sagte ein Polizeisprecher aus Heilbronn in Baden-Württemberg, wo die Beamten in der Nacht ebenfalls rund 70-mal hauptsächlich wegen witterungsbedingter Unfälle ausrücken musste.

Aus Oberfranken wurden mindestens 50 schnee- und glättebedingte Unfälle gemeldet.

Nach dem Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen waren die Fahrbahnen zum Wochenstart wieder größtenteils frei.

München - Schnee und Eis auf den Straßen haben in Bayern zu etlichen Unfällen geführt. Nach dem Sturz eines Weihnachtsbaums auf ein Kinderkarussell sucht die Polizei nach der Ursache. Bei dem Unglück wurden fünf Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. Die Bahn sperrte die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bis Montagmorgen. Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main sollte am Morgen wieder frei sein.

Dass es auf der neuen Bahnstrecke zwischen München und Berlin am Sonntag erneut zu Verzögerungen kam, lag nicht am Wetter. Vor allem am Frankfurter Hauptbahnhof war die Situation angespannt.

An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main waren am Sonntag mehr als 260 Flüge gestrichen oder umgeleitet worden - viele hatten erhebliche Verspätung. Selbst auf den geräumten und gestreuten Bahnen seien wegen des anhaltenden Schneefalls nicht die vorgeschriebenen Bremswerte erreicht worden.

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