Anschlag auf Trauernde in Afghanistan: Mindestens 17 Tote

Afghanische Sicherheitskräfte untersuchen die Stelle eines Anschlags

Bei einem Anschlag auf das Begräbnis eines regionalen Politikers im Osten Afghanistans sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 14 weitere Menschen wurden verletzt, als ein Selbstmordattentäter seine Bombe in der Trauergesellschaft zündete, wie ein Sprecher des Provinzgouverneurs sagte. Sämtliche 17 Todesopfer in Dschalalabad seien Zivilisten, die Zahl der Opfer könne noch steigen, viele der Verletzten befänden sich in einem kritischen Zustand. Zunächst hat aber niemand den Terrorangriff für sich reklamiert. Andere Quellen berichteten von bis zu 30 Verletzten. Die Menschen hatten sich versammelt, um Wali Gul zu beerdigen, einen ehemaligen Chef der Distriktsverwaltung. Die afghanische Provinz Nangarhar grenzt an Pakistan und gilt als Hochburg des sich ausbreitenden so genannten "Islamischen Staats" (IS). Die Taliban bestritten, hinter der Bluttat zu stehen, wie ein Sprecher der Gruppe sagte. In Afghanistan kämpfen neben dem IS auch die radikalislamischen Taliban gegen die vom Westen gestützte Regierung.

Erst am Donnerstag hatte sich ein Mann in einem Kulturzentrum in der Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt.

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