Auch Apple bietet Software-Update an

Intel Neue Sicherheitslücke entdeckt Fix könnte Performance senken

Die kürzlich bekannt gewordene massive Sicherheitslücke in modernen Computer-Prozessoren betrifft auch die meisten Geräte von Apple. Michael Schwarz (26) gehört zu den IT-Experten der Technischen Universität Graz, die das Problem entdeckt und gemeldet haben. Trotz der scheinbaren Hiobsbotschaft gibt er Entwarnung: "Keine Panik!"

Vor der zweiten Sicherheitslücke, die nur Intel-Chips betrifft, seien die Apple-Geräte durch zuletzt veröffentlichte Updates schon geschützt. Ob Passwörter für Email-Konten oder Online-Banking, private Nachrichten über Chatprogramme oder Bild- und Videodateien: "Alles kann gestohlen werden, während man es eintippt oder bearbeitet", erklärt Schwarz.

Zu solchen Angriffen, beruhigt Schwarz, dürfte es allerdings zurzeit noch nicht kommen: Zwar sei der Angriff namens "Meltdown" sehr leicht sogar von einem Informatik-Studenten im ersten Jahr auszuführen. Konkret sind dies iOS 11.2, macOS 10.13.2 und tvOS 11.2. Laut den Forschern sei "Spectre" schwerer umzusetzen, allerdings sei auch der Schutz dagegen komplizierter. "Wir schätzen, dass es diesen Code auch in den nächsten Tagen bis Wochen nicht geben wird". Ein Austausch ist aber bei neueren Geräten wie Smartphones, Tablets oder vielen Laptops gar nicht möglich - in ihnen sind die Chips fest verbaut. Schwarz und sein Team hoffen, dass die Unternehmen das mit der Veröffentlichung der Probleme begonnene Rennen gegen die Hacker gewinnen - und rechtzeitig Updates verfügbar machen, die den ohnehin komplizierten Angriff weiter erschweren.

Jetzt musste auch Apple zugeben: Ja, auch Macs, iPhones und iPads sind verwundbar. Deutsche Verbraucherschützer kritisieren die Chiphersteller und sehen eine Parallele zum Dieselskandal.

Für die Modelle, die über die entsprechenden Schwachstellen angegriffen werden können, stellt der Entwickler Patches und Firmware-Updates in Aussicht.

Das Google-Project-Zero-Team, das die Schwachstelle gefunden hat, deutete bei seiner Bekanntmachung an, dass grundsätzlich jeder x86-Prozessor genauso wie ARM-Chips betroffen sein könnte.

Gemäss Hersteller helfen auch keine Anti-Virus-Programme. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) riet Bürgern und Unternehmen zu einem zügigen Update ihrer Computer und Smartphones.

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