Chip-Sicherheitslücke macht auch alle Apple-Geräte potenziell unsicher

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Durch die diese Woche bekanntgeworden Sicherheitslücke in Chips diverser Hersteller können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden. In den nächsten Tagen sollen außerdem weitere Updates folgen, mit denen die Sicherheitslöcher vollständig gestopft werden, so Apple.

Entgegen der ursprünglichen Befürchtungen, dass Patches für Meltdown und Spectre die Performance der betroffenen Prozessoren stark beeinträchtigen könnten, gibt Apple an, dass die bisherigen Updates keine messbaren Performance-Einbußen in macOS und iOS mit sich bringen.

Die kritische Sicherheitslücke bei Computerchips, die Prozessoren-Hersteller wie Intel oder auch AMD derzeit in Atem hält, betrifft auch alle Macs und iOS-Geräte. Die Apple Watch ist laut dem Konzern nicht von diesem Leck betroffen. Die Meltdown-Lücke wurde auf dem Mac mit macOS 10.13.2, auf iOS-Geräten mit iOS 11.2 geschlossen.

Forscher machten zwei Angriffsszenarien aus: Mit "Meltdown" kann man Daten aus dem Betriebsystem abgtreifen, mit "Spectre" aus anderen Programmen.

Dem normalen Nutzer rät Schwarz, einfach die ohnehin üblichen Sicherheitstipps zu befolgen: Die vom Betriebssystem empfohlenen Updates sofort anzuwenden, keine Email-Anhänge mit dubiosem Absender zu öffnen und keine Programme aus fragwürdiger Quelle auf dem Computer zu installieren. Andernfalls laufe man Gefahr, gefährliche Spionagesoftware aufs eigene Gerät zu holen. Laut Hersteller ARM sind jedoch nur wenige Produktlinien betroffen.

Zu solchen Angriffen, beruhigt Schwarz, dürfte es allerdings zurzeit noch nicht kommen: Zwar sei der Angriff namens "Meltdown" sehr leicht sogar von einem Informatik-Studenten im ersten Jahr auszuführen. Die Existenz der Meltdown-Lücke wurde dagegen bisher nur auf Intel bestätigt. "Spectre" sei schwerer umzusetzen, aber auch der Schutz davor sei schwieriger.

In dem Dokument erklärt Apple auch mehr über die Hintergründe der Sicherheitslücken: Es gehe um das Feature der "spekulativen Ausführung" von Prozessen mit modernen Prozessoren.

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