AKTIE IM FOKUS: H&M fallen auf Mehrjahrestief - Rassismusvorwürfe nach Werbefoto

The Weeknd möchte nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten. Hintergrund ist ein umstrittenes Werbe

"Das Bild wurde nun von allen H&M-Kanälen gelöscht und wir entschuldigen uns bei allen, die sich davon beleidigt gefühlt haben", sagte Anna Eriksson, Sprecherin des Unternehmens, gegenüber CNN. Der Protest hatte sich an einem auf der englischen Homepage von H&M veröffentlichtes Foto entzündet.

Auslöser für die Rassismusvorwürfe war ein Werbefoto mit einem dunkelhäutigen Jungen, der ein Sweatshirt mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" ("Coolster Affe im Urwald") trägt.

Die Aktien der schwedischen Modekette H&M sind am Dienstag nach Rassismusvorwürfen erneut auf Talfahrt gegangen.

Auch Prominente wie Fußballer Kevin Prince Boateng oder Musiker The Weeknd zeigten sich empört.

Derzeit überschlagen sich die Reaktionen im Netz zum Online-Stellen dieses Werbe-Images aber eben auch zur prompten Löschung des Bildes.

Diese Nachricht wurde am 09.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Daraufhin nahm H&M die Produktwerbung am Montag von der Website und entschuldigte sich.

Ähnliche Neuigkeiten:

Heiße Neuigkeiten

isis-killer-beheading-video-story-top Sicherheitslücke - Intel will Chips rasch sicher machen
Jan 09, 2018 - 12:37
Sie argumentieren, dass Intel seit Monaten von der Schwachstelle wusste und ihnen wissentlich schadhafte Chips verkauft wurden. Nach Angaben aus der Tech-Branche sind bisher keine Schadprogramme bekanntgeworden, die die Sicherheitslücke ausnutzen.

isis-killer-beheading-video-story-top SPD bereitet sich auf härtere Gangart gegen Kanzleramt vor
Jan 09, 2018 - 11:52
Offiziell spielt Gabriel bei den Sondierungen von Union und SPD für eine Koalition keine Rolle und gehört auch nicht zum Verhandlungsteam.

Doppelt so viele Passagiere zwischen Berlin und München
Jan 09, 2018 - 11:51
Auf dieser Verbindung brauchen die Züge fahrplanmäßig nun vier bis viereinhalb Stunden statt bisher sechs. Für das gesamte Jahr geht die Bahn davon aus, dass sich die Zahlen von 1,8 auf 3,6 Millionen verdoppeln.