Kampfansage an Autohersteller: Byton zeigt Elektroauto auf CES 2018

Kampfansage an Autohersteller: Byton zeigt Elektroauto auf CES 2018

Das "Auto der Zukunft" von Byton fährt mit E-Motor, hat eine Reichweite von 500 Kilometern und wird laut Unternehmensangaben "besser, je besser es dich kennt". Der Grundpreis wird mit umgerechnet knapp 37.500 Euro angegeben. Steuern lasse es sich unter anderem mit dem digitalen Assistenzsystem Alexa von Amazon, mit Gesten und Berührungen. Bytons SUV solle das fortschrittlichste Auto auf dem Markt 2019 werden, setzte Breitfeld die Planke hoch.

"Wenn man erfolgreich sein will, muss man relativ schnell bei Größenordnungen von mehreren hunderttausend Fahrzeugen pro Jahr landen", sagte Breitfeld. Das "Auto der Zukunft" sei eher ein Computer auf Rädern, ausgestattet mit einem Panorama-Bildschirm zur Steuerung des Wagens ebenso wie zur Unterhaltung der Insassen. Dadurch sollen auch die Einstellungen unter anderem mit Hilfe künstlicher Intelligenz personalisiert werden. China ist mit massiver staatlicher Förderung zum wichtigsten Markt für Elektroautos geworden. Die Technik dafür soll von einem Partner kommen, dessen Name in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden soll. "Alles andere wäre Zeitverschwendung", sagt Breitfeld.

Byton will dabei die Expertise aus dem klassischen Autobau unter einem Dach mit Technologie aus dem Silicon Valley verschmelzen. Neben reichlich Leistung und langstreckentauglicher Reichweite stehen bei dem SUV-Crossover Autonomes Fahren der Stufe vier, Digitalisierung und Konnektivität im Mittelpunkt. Er hatte bei BMW einst federführend am Elektro-Sportwagen i8 gearbeitet.

Las Vegas. Nicht auf einer Autoshow, sondern auf der Elektronikmesse (CES) in Las Vegas präsentieren Autohersteller mittlerweile ihre neuesten Modelle. Bei BMW waren auch Designer Benoit Jacob, Marketingchef Henrik Wenders sowie der Mitgründer und Byton-Präsident Daniel Kirchert. Und Breitfeld ist sich seiner Herausforderer-Rolle bewusst: "Wir müssen da schon unseren Respekt behalten".

Byton will zumindest zunächst den Weltmarkt ausschließlich aus der chinesischen Fabrik versorgen. Aber eine endgültige Entscheidung darüber werde von verschiedenen Faktoren wie auch der Regulierung in verschiedenen Regionen abhängen. Auch darüber hinaus ist die Liste gescheiterter reiner Elektroauto-Hersteller lang.

Das 2017 gegründete chinesische Start-Up, an dem deutsche Entwickler und Ingenieure beteiligt sind, stellt sein SIV vor, ein Smart Intuitive Vehicle in Form eines SUV.

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