Continental bestätigt mögliche Spaltung

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Continental hat Medienberichte bestätigt, wonach der Automobilzulieferer eine neue Struktur prüft.

Die Aktie des Reifenherstellers und Autozulieferers Continental hat nach Gerüchten über eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens einen Rekordstand erreicht.

"Wir bestätigen, dass wir uns in einem frühen Analysestadium befinden, Szenarien durchzuspielen, um unsere Organisation noch flexibler auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie auszurichten", teilte Conti mit. Ob und welche Änderungen sich aus diesen Analysen und Szenarien ergeben, sei "zum heutigen Zeitpunkt noch völlig offen".

Der Dax-Konzern hatte bereits vor einem Jahr eine Neuausrichtung des Geschäftsfelds Powertrain eingeleitet. Beschlussfähige Pläne gibt es bisher noch nicht.

Den zitierten Insidern zufolge könnte ein mögliches Szenario der Aufbau einer Dachgesellschaft und ein separates Aktienlisting der profitableren Geschäftsbereiche sein. Vor etwa einem Jahr hatte der Conti-Konzern beschlossen, das Geschäft mit den Antriebssträngen nicht - wie die Wettbewerber Delphi und Autoliv - abzuspalten, sondern im Konzern zu behalten. Auch könnte es Fusionen von Teilbereichen mit anderen Gesellschaften geben. Am frühen Abend gingen die Anteilsscheine des Zulieferers an der Börse 5,4 Prozent fester bei 251,30 Euro aus dem Handel.

"Dazu beigetragen haben vor allem das Wachstum unserer Automotive-Divisionen und unseres Industriespezialisten ContiTech sowie unser Geschäft mit Winterreifen, deren starken Absatz im Vorjahr wir 2017 noch einmal übertreffen konnten", fügte er hinzu.

Mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro und damit einem Zuwachs um mehr als 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sowie einer bereinigten EBIT-Marge von rund 10,8 Prozent hat Zulieferer Continental seine Jahresziele übertroffen. Der Auftragseingang in der Automotive Group sei auf über 39 Mrd. Im Schlussquartal seien Umsatz und Ergebnis wie erwartet besonders stark gewesen, hieß es. Das entspricht einem Umsatzplus von knapp 7 Prozent. Zumal Conti als vorsichtig bei der Prognose zum Jahresanfang gilt. Continental setzt aber darauf, dass die Verbrennungsmotoren noch lange Geld ins Haus bringen.

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