Ermittlungen gegen ÖFB-Boss Leo Windtner

Hotel Intercontinental Wien AUT OeFB Pressekonferenz nach jaehrlichem M6 Treffen im Bild OeFB Praesident Leo Windtner / during press conference after M6 Meeting of the

Diese "Landesfürsten" diktieren auch weiterhin alle Personalrochaden, weil sie der zum Präsident bestimmte Leo Windtner für seine Wiederwahl vorab billigend in Kauf genommen hat.

Zudem habe er, Windtner, das ÖFB-Präsidium bereits im Dezember über diese Anzeige informiert. "Das Geld ist zunächst irrtümlich von der FIFA an den ÖFB überwiesen worden, aber deswegen kann man mir keinen Vorwurf machen". Also trudelten wenig später diese 100.000 Dollar auf einem Konto bei der Linzer Oberbank ein. Das Geld sei einem sozialen Projekt in Afrika zugeordnet, dessen Schirmherrin Windtners Ehefrau sei, heißt es in der Anzeige.

"Der Anzeigeerstatter verweist dabei selbst auf eine aus seiner Sicht ungerechte Behandlung des Sportvereins durch den Oberösterreichischen Fußballverband, die somit Anlass für die Anzeige war", hieß es in dem der APA vorliegenden Statement. Die FIFA soll damals 100.000 US-Dollar auf das Konto einer österreichischen Hilfsorganisation eingezahlt haben, die sich um die Förderung von Fußballtalenten in Afrika kümmert. Zum Vorwurf der entstandenen schiefen Optik meint er: "Ich habe Blatter weder ein Versprechen noch eine Zusage gegeben. Die Stimme bei der Wahl hat der Vorarlberger Landeschef Horst Lumper abgegeben".

Auf die Frage, ob er im Falle eines etwaigen Schuldspruchs zurücktreten werde, lautete Windtners Antwort: "Soweit habe ich nicht vorgedacht, weil ich mir nichts vorzuwerfen habe". Österreichs Fußball-Bund hätte die Förderungsverwendung dem Weltfußballverband gegenüber abrechnen und belegen müssen. Der damalige Generaldirektor Alfred Ludwig soll Windtner aber informiert haben, dass der ÖFB nicht in das Hilfsprojekt involviert sei.

Wie "News" im Frühjahr 2015 berichtete, habe sich Windtner im Sommer 2014 um eine Förderung der FIFA bei Blatter bemüht.

Letztlich landete das Geld im März 2015 beim ÖFB, wurde vom Verband aber offenbar mangels Beschlusses oder Antrag sofort wieder retourniert, auch weil man sich nicht in der Lage gesehen habe, die Mittelverwendung eines Privatprojektes in Kenia zu kontrollieren.

Diese Transaktion beschäftige nun offensichtlich die Ermittler. Kurz darauf sei Windtner beim Uefa-Kongress in Wien an Blatter herangetreten.

Für Leo Windtner und Joseph Blatter gilt die Unschuldsvermutung. Am Tag danach sei das Geld laut den Medienberichten direkt an die Hilfsorganisation überwiesen worden. Bestätigt ist dies allerdings nicht. Blatter etwa, der den Weltverband von 1998 bis 2016 führte, wurde wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung von der Ethikkommission für acht Jahre gesperrt. Der seit 2009 als Präsident des größten Sport-Fachverbandes des Landes agierende Windtner (66) halte sich auf aktuelle Anfragen dazu aber bedeckt.

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