James Damore verklagt Google nach Kündigung wegen Sexismus

Probleme bei Google

Es werde ein Prozess wegen Diskriminierung angestrengt, teilte die Anwaltsgruppe Dhillon mit. Er fühlt sich wegen seiner Ansichten diskriminiert, denn das Unternehmen verfolge bei der Einstellung neuer Mitarbeiter illegalen Quoten. Diese Unterschiede könnten erklären, warum Frauen in der Technologiebranche und in Führungspositionen unterrepräsentiert seien.

Der wegen Seximus-Vorwürfen von Google entlassene Software-Entwickler James Damore verklagt seinen Arbeitgeber nun seinerseits wegen Diskriminierung.

Entwickler James Damore hatte den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit "biologischen" Unterschieden der Geschlechter erklärt.

In dem Essay schrieb Damore, Frauen seien "offener gegenüber Gefühlen und gegenüber Ästhetik" und besser in künstlerischen oder sozialen Arbeitsbereichen aufgehoben, während Männer über "natürliche Fähigkeiten" verfügten, wie man sie als Programmierer benötige. Frauen und ethnische Minderheiten würden damit bevorzugt, zugleich weiße Männer als weniger wünschenswerte Arbeitskräfte verunglimpft. Das aber dürfe man nicht laut sagen, vor allem nicht in einer "ideologisierten Unternehmenskultur" wie der bei Google. Google begründete die Kündigung damit, dass Damore gegen interne Verhaltensregeln verstoßen und Stereotypen weiterverbreitet habe.

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