Modekette H&M nimmt nach Rassismus-Vorwurf Sweatshirt aus Sortiment

Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle

Das Foto zeigt einen kleinen schwarzen Jungen mit einem Pullover, auf dem eine fragwürdige Botschaft steht. Der Pulli war Teil einer Safari-Kollektion und wurde im britischen Onlineshop angeboten. Das sorgte in bestimmen Kreisen für heftige Aufregung. Das schwedische Modeunternehmen H&M bewarb kürzlich einen grünen Kinder-Kapuzenpullover mit der Aufschrift "coolest monkey in the jungle", also "coolster Affe im Dschungel". "So tweetete beispielsweise der US-Fernsehschauspieler Karamo Brown: "@ H&M das ist ekelhaft und unverantwortlich. Im Netz wurde kritisiert, dass in diesem Zusammenhang der Begriff "Affe" als Beleidigung für schwarze Menschen verstanden werden könnte. Schwarze Menschen wurden nicht nur als "Affen" oder ähnliches bezeichnet, in "Völkerschauen" oder Menschenzoos wurden sie sogar wie Tiere ausgestellt. Einige Musiker, die bisher für H&M Werbung gemacht haben, haben ihre Zusammenarbeit aufgekündigt. Reden wir hier wirklich über Rassismus und komplett unbedachtes Handeln oder über ein international agierendes Unternehmen, das keine Schranken im Kopf hat und für das es vollkommen egal ist, ob ein weißes oder schwarzes Model, ein Kind aus China, Deutschland oder Nigeria diesen Pullover trägt.

Inzwischen hat H&M auf die Kritik und die Rassismus-Vorwürfe reagiert. Die Modekette hat sich bereits entschuldigt und das Bild zurückgezogen. Einem der zahlreichen Marketing- und PR-Strategen hätte auffallen müssen, wie unpassend das Werbebild ist. Der kanadische R&B-Musiker The Weeknd reagierte verärgert und kündigte an, die Zusammenarbeit mit H&M wegen dieses Vorfalls zu beenden.

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