Eltern sollen Kind vergewaltigt und für Sex verkauft haben

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens

Es ist ein Fall, der auch hartgesottene Ermittler zutiefst erschüttert.

Laut LKA Baden-Württemberg handelt es sich bei dem Komplex mit insgesamt acht Verdächtigen um den schwerwiegensten Fall sexuellen Missbrauchs, den die Behörde bislang bearbeitet habe.

Wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte, hatten das LKA sowie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am 10. September einen anonymen Hinweis auf den Pädophilenring erhalten und Ermittlungen wegen schweren sexuellen Missbrauchs eingeleitet. Der Soldat deutscher Staatsangehörigkeit wurde an seinem Standort bei der deutsch-französischen Brigade im Elsass festgenommen, der Schweizer Staatsangehörige in Österreich und der spanische Staatsangehörige in seinem Heimatland. Er soll nach Angaben der Ermittler an verschiedenen Tatorten in und um die Stadt Freiburg von mehreren Tätern wiederholt missbraucht und vergewaltigt worden sein. Als Hauptverdächtige gelten eine 47-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann. Bereits fünf Tage nach Eingang des ersten Hinweises konnte damit der nach derzeitigem Ermittlungsstand bereits seit 2015 andauernde schwere sexuelle Missbrauch des neunjährigen Kindes beendet und der Junge in staatliche Obhut genommen werden.

Doch was die Ermittler in der Zwischenzeit aufdeckten, sprengte für viele der beteiligten Fahnder jeden Rahmen vergleichbarer Fälle. Sie sollen das Kind gemeinsam sexuell misshandelt sowie es anderen Männern gegen Geld für Vergewaltigungen zur Verfügung gestellt haben. Zudem sollen sie den Buben über das Internet an andere Männer für Vergewaltigungen verkauft haben - und zum Teil selbst daran beteiligt gewesen sein.

Der Fall dehnte sich jedoch noch aus und führte die Ermittler zu weiteren Verbrechen. So wollte ein Sprecher der Freiburger Staatsanwaltschaft sich nicht näher dazu äußern, ob die Inhaftierten bereits Geständnisse ablegten.

Michael Mächtel am Donnerstag der BZ. Als mutmaßlichen Täter haben die Ermittler den Vater des Opfers identifiziert. Ebenfalls in Untersuchungshaft befinden sich ein 49 Jahre alter Soldat deutscher Staatsangehörigkeit, ein 37 Jahre alter Schweizer Staatsbürger sowie ein 32 Jahre alter spanischer Staatsangehöriger. Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Mutter des Kindes und ihr Lebensgefährte. Sie stammen aus der Nähe von Freiburg, aus Schleswig-Holstein, der Schweiz und Spanien. Details waren zunächst unklar. Ein 40-jähriger Verdächtiger kommt aus dem Großraum Freiburg.

Bei weiteren Ermittlungen fanden die Beamten Filme, die den sexuellen Missbrauch eines Mädchens zeigten. Es folgten zwei weitere Festnahmen. Anfang Oktober, als das Kind längst in Sicherheit war, reiste aus Schleswig-Holstein ein Mann nach Karlsruhe, um sich das Kind vermitteln zu lassen.

Einer der Männer hatte nach Erkenntnissen des Landeskriminalamts Fantasien über die Tötung eines Kindes geäußert.

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