Mindestens 17 Tote durch Anschlag in Afghanistan

Auf einem geparktem Motorrad war eine Bombe montiert

Kabul Bei der Beerdigung eines Politikers im Osten Afghanistans ist am Sonntag eine Bombe explodiert.

Der tödliche Sprengsatz sei auf einem am Rande des Trauerzugs geparkten Motorrad montiert gewesen, berichtete der Sprecher des Provinzgouverneurs der östlichen Provinz Nangarhar, Attaullah Khugyani.

Dschalalabad - In Afghanistan sind bei einem Anschlag auf ein Begräbnis mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Region liegt im Osten des Landes an der Grenze zu Pakistan. Zuvor hatte es geheissen, der Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter verübt worden.

Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, da mehrere Verletzte in kritischem Zustand seien. Alle Opfer waren Zivilisten, wie der Sprecher weiter sagte.

Zunächst übernahm keine Gruppe die Verantwortung für den Anschlag. Die radikalislamischen Taliban versicherten im Online-Dienst Twitter, dass sie nichts mit der Tat in der Nähe der Provinzhauptstadt Jalalabad zu tun hätten.

In Afghanistan kämpfen die Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegen die vom Westen gestützte Regierung. In der Provinz Nangarhar kontrolliert der IS seit längerer Zeit einige Gebiete. Das afghanische und das US-amerikanische Militär bombardieren die Extremisten dort regelmäßig.

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