Mutterkonzern Kering will seine Puma-Anteile abgeben

Doch hat der im, Juli 2013 eingetretene Vorstandsvorsitzende Björn Gulden mit dem von ihm durchgeführten Umbau und einer erfolgreichen Neupositionierung der Marke mit viel Geduld im vergangenen Jahr wieder auf die Spur gebracht und die Jahresprognosen für das gerade zu Ende gegangene Geschäftsjahr dreimal hintereinander nach oben korrigiert.

München Der französische Konzern Kering gibt seine Anteile weiter. Künftig sind 55 Prozent der Aktien breit gestreut, bisher waren es nur 14 Prozent. Artemis ist mit 40,9 Prozent auch Mehrheitsaktionär an Kering.

Durch die Kering-Ausschüttung an die eigenen Aktionäre wird nun die Beteiligungsgesellschaft Artémis mit einem Anteil von 29 Prozent größter Puma-Aktionär. "Kering könnte sich voll und ganz dem Wachstum seiner Luxushäuser widmen". Vor allem geht es darum, höhere Margen zu erzielen. Und Puma sei bestens positioniert, um als klassischer Sportartikelhersteller signifikant zu wachsen.

Puma hat sich zuletzt hervorragend entwickelt. Puma erwartet für das Jahr 2017 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 235 bis 245 Millionen Euro. Gulden fokussierte lieber auf die Neupositionierung der Marke hin zu einem sportlicheren Image, weg vom einst so ausgeprägten Lifestyle-Charakter. Inzwischen ist Puma wieder zu seinen Wurzeln als Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung zurückgekehrt. Die Jahre zuvor lief das Geschäft mit den Shirts, Shorts und Schuhen eher schleppend, Lokalrivale Adidas zog derweil weit davon. Nach Bekanntwerden des Rückzuges von Kering sackte die Puma-Aktie ab. Denn die auf luxuriöse Mode und Accessoires spezialisierte Gruppe ist nie so recht warm geworden mit den Franken. Einerseits war Puma all die Jahre nicht annähernd so profitabel wie die Edel-Labels der Firma aus Paris. Seine Geschäftsstrategie könne Puma beibehalten. Nur eins hielt Vorstandschef Pinault womöglich so lange davon ab, Puma abzugeben: der Aktienkurs.

Pinault glaubte im Frühjahr 2007, als er Puma in einem Milliarden-Deal übernahm, dass die Kunden "zunehmend Luxuswaren mit Markenprodukten aus dem Sportsektor kombinieren". Sie passe einfach nicht mehr in das strategische Konzept; anders als noch zum Zeitpunkt des Erwerbs, als sich die damalige PPR neben dem Luxusgeschäft eine zweite, auf das Sportgeschäft ausgerichtete Geschäftssäule aufbauen wollte. Puma werde mit der Transaktion für Investoren wesentlich attraktiver, da sich das Handelsvolumen voraussichtlich deutlich erhöhen werde.

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