Trump soll Haiti und Teile Afrikas "Dreckslöcher" genannt haben

Er hat eigentlich Make America White Again gemeint US-Präsident Donald Trump

Vulgär-Attacke auf Haiti & Co.! Stattdessen schlug er vor, mehr Menschen aus Ländern wie Norwegen aufzunehmen.

Trump verursachte Chaos im Kongress, weil er binnen weniger Stunden zweimal seine Meinung zu einem abzustimmenden Geheimdienstgesetz änderte.

Die Eindämmung der Einwanderung ist ein zentrales Wahlversprechen Trumps, mit dem er vor allem bei rechten Wählern gepunktet hat. Sie sollten von dem Gesetz ausgenommen werden. Und dies von dem Präsidenten, der in seinem Wahlkampf Massen-Deportationen versprochen hatte.

Laut der "Washington Post" seien die an dem Meeting mit Trump teilnehmenden Politiker von dessen Aussagen bestürzt gewesen. Ihnen sollten andere Visa-Möglichkeiten eröffnet werden – und, im Gegenzug für die Abschaffung des Verlosungsprinzips, sollte Menschen aus El Salvador, Guatemala und Haiti der Aufenthalt erlaubt werden, die nach Naturkatastrophen in ihrer Heimat in die USA geflohen sind.

Offenbar schwebte dem Präsidenten ein Handel vor: Er stimmt zu, die "Dreamer" - wie bereits von seinem Vorgänger Barack Obama (56) geplant - im Land zu lassen. Laut einem Bericht von "Politico" sieht das Paket 2,7 Milliarden US-Dollar für den Schutz der Grenzen vor. Aber statt 50 000 Green Cards sollten nur noch 25 000 vergeben werden. Daraufhin donnerte der New Yorker vor den verdutzten Senatoren und Abgeordneten: "Warum kommen all diese Menschen aus Drecksloch-Ländern hierher?" In dieser Woche hatte sich Trump mit der norwegischen Ministerpräsidentin getroffen. Er glaube, dass diese den USA ökonomisch helfen würden. Demnach fragte er auch: "Warum brauchen wir mehr Haitianer?" "Schmeißt die aus der Lotterie raus".

Als die "Washington Post" über Trumps Äußerungen berichtete, saß dieser schon im nächsten Termin.

Das Weiße Haus verteidigte den Präsidenten. Sprecher Raj Shad sagte lediglich, einige Politiker in Washington würden für Menschen im Ausland kämpfen, "aber Präsident Trump wird immer für die Amerikaner kämpfen".

Derzeit bereiten Demokraten und Republikaner ein neues Einwanderungsgesetz vor.

"Wir können nun mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass der Präsident ein Rassist ist, der nicht die in unserer Verfassung oder in der Unabhängigkeitserklärung bewahrten Werte teilt". Doch weil er sich vom Rassismus leiten lässt, wird er für seine Nation kein guter Präsident sein. Wie kann man diesen Mann ernst nehmen?

Sein liberaler Kollege Cedric Richmond (44, Louisiana) legte auf Twitter nach: "Dies ist ein weiterer Beweis, dass die ‚Macht Amerika wieder groß"-Agenda in Wahrheit eine ‚Macht Amerika wieder weiß'-Agenda ist." ". Die republikanische Kongressabgeordnete Mia Love, deren Familie aus Haiti stammt, bezeichnete Trumps Verhalten als "inakzeptabel für den Anführer unserer Nation".

Doch Trumps Basis dürfte seinen Ausbruch begrüßen. Sie sind wichtig. Wenn alle mit Geld das Land verlassen würden, würde Donald Trump das nie akzeptieren.

Was ist eine Ansprache eines Präsidenten zu Ehren Kings wert, wenn er kurz zuvor in seinem Büro klarmacht, dass er nur weiße Einwanderer will?

Nach seiner "Drecksloch"-Bemerkung ging die schrille Blondine, die eine große Fangemeinde in der republikanischen Basis hat, wieder auf Schmusekurs mit Trump: "Er will mich zurückgewinnen".

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