Weitere Warnstreiks der IG Metall in Berlin und Sachsen

Warnstreiks auch bei BMW und Audi

Vielmehr müsse die Gegenseite "jetzt ins Arbeiten kommen und eine Grundlage für Verhandlungen schaffen, die zu einem Ergebnis führen können". Die IG Metall rief in Bayern unter anderem bei BMW und Audi zu größeren Warnstreiks auf, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld für zwölf Monate und Wahloptionen für moderne Arbeitszeitmodelle, so soll es Mitarbeitern zum Beispiel möglich sein die Wochenarbeitszeit zeitweise auf 28 Stunden zu reduzieren.

Der CDU-Wirtschaftsrat warf der Gewerkschaft vor, mit ihren Forderungen der gesamten Volkswirtschaft zu schaden. Vor diesem Hintergrund könnten die meisten Arbeitgeber mit einer Vier oder sogar Fünf vor dem Komma leben. Auch Wechsler zeigte sich hart: "Mit der IG Metall wird es nur eine Paketlösung geben, die alle drei Elemente beinhaltet: eine satte Entgelterhöhung, den Anspruch auf kurze Vollzeit und einen Entgeltzuschuss". Vielmehr gehe es um eine Umverteilung von Gewinnen und Arbeitszeit, und damit letztlich um Gerechtigkeit. Für Beschäftigte mit besonders belastenden Arbeitsmodellen oder diejenigen, die Zeit zur Erziehung ihrer Kinder oder Pflege verwenden, soll es einen Teillohnausgleich geben.

Der Gewerkschaftschef sieht dabei auch Vorteile für die Arbeitgeber. IG-Metall-Landeschef Jürgen Wechsler kündigte an, es werde zu Produktionsausfällen kommen.

Nach einer Umfrage in der Branche hofft bayernweit knapp die Hälfte der Metall- und Elektro-Unternehmer im laufenden Jahr auf eine Nettoumsatzrendite von vier Prozent oder mehr. Ohne attraktivere Arbeitsmodelle, auch für Frauen, werde es nicht gelingen, "den Fachkräftebedarf für morgen zu füllen", sagte Hofmann dem Sender. In Norddeutschland waren es nach Angaben der IG Metall Küste 10.800 Beschäftigte. In Brandenburg sind an diesem Freitag keine Aktionen vorgesehen. Am Wochenende und auch in der kommenden Woche sollen die Arbeitsniederlegungen fortgesetzt werden.

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